Quartalszahlen
Fielmann verkauft mehr, verdient aber weniger

Brillen sind in: Die Optikerkette hat im zweiten Quartal rund 100.000 Brillen mehr verkauft als im Vorjahr. Allerdings ging der Gewinn um eine Million Euro zurück. Fielmann bleibt aber optimistisch.
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HamburgBei Fielmann sorgt der Trend zu modischen Brillen weiter für steigende Verkaufszahlen. Deutschlands führende Optikerkette setzte im Zeitraum April bis Juni mit 1,8 Millionen Brillen rund 100.000 Stück mehr ab als vor Jahresfrist und steigerte den Umsatz um vier Prozent auf 280 Millionen Euro.

Der Nettogewinn schrumpfte allerdings um eine Million auf 29,9 Millionen Euro. Als Grund nannte der Vorstand am Donnerstag externe Faktoren. Hauptursache für die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Erträge sei die Fixierung des Wechselkurses zwischen Franken und Euro durch die Schweizer Nationalbank gewesen. Fielmann betreibt neben Deutschland und Österreich auch in der Schweiz zahlreiche Filialen.

An den Geschäftszielen für 2012 hielt Fielmann fest. Demnach will der Konzern aus Hamburg der Konkurrenz weiter Marktanteile abjagen. „Die ersten sechs Monate stimmen uns zuversichtlich“, sagte Konzernchef Günther Fielmann.

Der Firmenpatriarch hatte bereits zur Hauptversammlung Anfang Juli vorläufige Zahlen für die erste Jahreshälfte bekannt gegeben und seine Ziele umrissen. Fielman will das Filialnetz weiter ausbauen, die Geschäfte vergrößern und neben den herkömmlichen Brillen auch mit Sonnenbrillen, Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten punkten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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