Quartalszahlen
Marktforschungsunternehmen GfK mit Gewinnrückgang

Die Krise belastet Deutschlands größtes Marktforschungsunternehmen, die Gellschaft für Konsumforschung (GfK). Der Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres viel besser aus als erwartet, der Umsazt dagegen schlechter. Nun soll das vierte Quartal Besserung bringen.
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HB MÜNCHEN. Das Marktforschungsunternehmen GfK leidet noch immer unter der Krise. Der Konzerngewinn des Marktführers sank im dritten Quartal um knapp 39 Prozent auf 14,8 Mio. Euro. Der Umsatz lag mit einem Minus von fast vier Prozent auf 282,7 Mio. Euro etwas unter dem Vorjahresniveau, wie das Unternehmen am Montag in Nürnberg mitteilte.

Das Umfeld sei weiterhin schwierig, erläuterte die GfK. Dementsprechend ging der Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um knapp fünf Prozent auf 840,2 Mio. Euro zurück. Positiv wirkten sich hierbei Zukäufe und Wechselkurseffekte aus. Der Konzerngewinn sank im gleichen Zeitraum um 41,7 Prozent; wurden im Vorjahr noch 52,2 Mio. Euro erzielt, waren es in den ersten drei Quartalen 2009 nur 30,4 Mio. Euro.

Die Folgen der Krise bekämpft der Marktforscher mit einem umfangreichen Kostensenkungsprogramm. „Ich bin zuversichtlich, dass die GfK gestärkt aus der Krise hervorgehen wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Wübbenhorst. Zugleich bestätigte das im SDax notierte Unternehmen seine Jahresprognose, wonach der Umsatz in etwa den Wert von 2008 erreichen wird. Im Oktober habe der Auftragseingang auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Die Börse honorierte die Entwicklung: Die GfK-Aktie stieg bis zum Mittag kräftig auf ein neues Jahreshoch von 23,71 Euro.

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