Quartalszahlen
McDonald's muss um Kunden kämpfen

McDonald's ist längst kein Selbstläufer mehr. Auch der Fastfood-Riese muss mittlerweile um seine Kunden buhlen. Nur dank Neueröffnungen legten die Erlöse im ersten Quartal um ein Prozent zu.
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Oak BrookDer weltgrößten Burger-Kette McDonald's bläst ein schärferer Wind ins Gesicht. So mancher Stammkunde bleibt mittlerweile fern. Der Schnellimbiss-Konzern machte dafür am Freitag das schwierige wirtschaftliche Umfeld verantwortlich, in dem die Verbraucher weniger außer Haus essen würden.

Nur dank Neueröffnungen legten die Erlöse im ersten Quartal um 1 Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar zu (5,0 Mrd Euro). Auf vergleichbarer Fläche ging der Umsatz aber sowohl in den USA, als auch in Europa und Asien zurück. Auch in Deutschland lief es laut McDonald's mau.

Der Gewinn trat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf der Stelle bei unterm Strich 1,3 Milliarden Dollar. Davon waren die Anleger wenig begeistert. Eigentlich sind sie von McDonald's Erfolgsmeldungen gewohnt. Der Aktienkurs sank bis zum Mittag in New York um mehr als 2 Prozent.

Bereits im vergangenen Jahr hatte McDonald's seine liebe Not gehabt, die Kunden für sein Fastfood wie „Big Macs“ oder „Chicken McNuggets“ zu begeistern. Erschwerend hinzu kommt, dass der Rivale Burger King wieder besser dasteht. Er war im vergangenen Jahr an die Börse zurückgekehrt und hatte seine Restaurants und Menüs überholt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Seid ich das fastfood Zeugs nicht mehr konsumiere, gehts mir blendend und viel Geld spar ich dazu auch noch.
    Du Menschen kommen wohl endlich zur Vernunft und erkennen, das gesunde Ernährung und Lebensweise ihre Lebensqualität und Gesundheit beträchtlich steigern kann. Sicher geht das nicht, wenn man sich bei den Fastfoodkonzeren deren wertlose überteuerte Industrienahrung reinhaut.

  • da mc donalds weltweit nie ohne mcdonnell douglas erfolg haben konnte, geht mc donalds nun langsam den weg des schleichenden untergang.
    -wie das us-imperium, das reich des bösen.

    das sei purer antiamerikanismus? stimmt! die yankees haben einem dafür wohl seit jahrzehnten fast täglich gute gründe geliefert.

  • Sind die Kunden, die über zwei Jahrzehnte dem an der Côte a Zur lebenden Gründer dieses Saufraßunternehmens die Taschen füllten, nun endlich selbst so dement, dass sie den Weg zu Mc einfach nicht mehr finden? Es ist ja nachgewiesen, dass dieser Ballast aus 99% gesättigten Fetten genauso wie Chips rasch zum mentalen Abbau führt, rascher als ohne diesen Ballast.

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