Quartalszahlen
McDonalds verdient mehr dank Regional-Fast-Food

Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald's Corporation hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten dieses Jahres das Geschäft weltweit kräftig ausgebaut. Die Strategie von Konzernchef Jim Skinner, mehr auf regionale Märkte ausgerichtete Speisen anzubieten, hat sich in Europa sowie in Asien bezahlt gemacht.

HB OAK BROOK. In Europa gab es nach Angaben Skinners „robuste Umsätze und Gewinne“. In Asien legte McDonald's ebenfalls kräftig zu. In den USA brachten eine umfangreichere Speise- und Getränkeauswahl sowie längere Öffnungszeiten ebenfalls neue Kunden.

McDonald's verdient im dritten Quartal 1,1 Milliarden Dollar (770 Mio Euro) oder 27 Prozent mehr als im Juli-September-Abschnitt 2006. Der Gewinn je Aktie stieg auf 83 (Vorjahresvergleichszeit 68) Cent. Der Verkauf der amerikanischen Restaurantkette Boston Market steuerte sechs Cent je Aktie zum Quartalsgewinn bei. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar zu, gab das Unternehmen mit Sitz in Oak Brook (US-Bundesstaat Illinois) am Freitag bekannt.

Skinner hob das starke operative Gewinnwachstum in den USA hervor. Er verwies allerdings auf den Gegenwind in Form höherer Rohstoff- und Lohnkosten, der die gesamte Branche getroffen habe. Fleisch- und andere Nahrungsmittel sind in den vergangenen Wochen und Monaten weltweit spürbar teurer geworden. Das macht sich bei Großabnehmern wie McDonald's deutlich bemerkbar.

Allerdings führte der Verkauf des lateinamerikanischen Geschäfts an einen Lizenznehmer zu Sonderbelastungen von rund 1,6 Milliarden Dollar, die den Neunmonatsgewinn drückten. McDonalds setzte in den ersten neun Monaten dieses Jahres 17,0 (15,4) Milliarden Dollar um. Die Gesellschaft verdiente seit Jahresbeginn wegen der Sonderfaktoren nur noch 1,1 (2,3) Milliarden Dollar oder 0,92 (1,83) Dollar je Aktie.

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