Quartalszahlen
Tui macht zunehmend Verluste

Der Reisekonzern Tui hat seinen Verlust zum Jahresauftakt deutlich ausgeweitet. Das liegt dem Unternehmen zufolge auch am Zusammengehen mit der britischen First Choice.

HB HANNOVER. Das Unternehmen verbuchte im ersten Quartal einen Fehlbetrag von 278 (Vorjahr: 105) Mill. Euro, wie Tui am Donnerstag mitteilte. Reiseunternehmen stecken im Winter oft in den roten Zahlen, weil das Geschäft mit der Touristik vor allem im Sommer brummt. Tui begründete den höheren Verlust aber auch damit, dass Belastungen von 69 Mill. Euro aus dem Zusammenschluss mit der britischen First Choice das Ergebnis belastet hätten. Im Vorjahr hatte der Konzern auch von Beteiligungsverkäufen profitiert und dafür 196 Mill. Euro eingenommen.

Der Umsatz stieg im Quartal dank First Choice um knapp ein Viertel auf 5,1 Mrd. Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebita) betrug minus 196 (Vorjahr: minus 248) Mill. Euro. Die Touristiksparte steigerte ihre Erlöse um 37 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro. Der Betriebsverlust des Segments fiel mit 221 (227) Mill. etwas niedriger aus. First Choice herausgerechnet sank der Verlust sogar um zwei Fünftel.

Die von Tui nunmehr als "aufgegebener Geschäftsbereich" in der Bilanz geführte Containerschifffahrt steigerte den Umsatz um 1,9 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro. Operativ verbesserte sich die Sparte und schrieb mit 18 (minus 36) Mill. Euro schwarze Zahlen. Im Schnitt hätten die Frachtraten um 14 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen.

Weiterhin geht Tui für 2008 von Gewinnzuwächsen in beiden Sparten aus.

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