Quartalszahlen: US-Brauereikonzern Anheuser-Busch enttäuscht Analysten

Quartalszahlen
US-Brauereikonzern Anheuser-Busch enttäuscht Analysten

Der US-Brauereikonzern Anheuser-Busch, hat im vierten Quartal 2005 deutlich weniger Gewinn erwirtschaftet als ein Jahr zuvor und die Markterwartungen verfehlt. Gründe waren dem Unternehmen zufolge gestiegene Rohstoffpreise und der stagnierende Umsatz.

HB NEW YORK. Der größte Brauer der USA verdiente in den drei Monaten 201 Millionen Dollar oder 26 Cent je Aktie - 39 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Damals waren es 332 Millionen Dollar oder 42 Cent je Anteilsschein. Analysten hatten einen Gewinn von 27 Cent je Aktie erwartet.

Der Umsatz habe in dem Vierteljahr 3,365 Millionen Dollar betragen, teilte Anheuser-Busch am Mittwoch mit. Damit lag er knapp über der Analystenprognose von 3,353 Millionen Dollar. Die bekannteste Biermarke des Konzerns ist Budweiser in den USA.

Für das Gesamtjahr gab Anheuser-Busch seinen Nettogewinn mit 1,839 Milliarden Dollar an. Der Netto-Umsatz habe in dem Jahr bei 15,036 Milliarden Dollar gelegen. „Wir hatten ein Jahr voller Herausforderungen im nationalen Biergeschäft“, sagte Unternehmenschef Patrick Stokes, „Umsatz und Ergebnis pro Aktie waren 2005 enttäuschend.“

Der Konzern litt vor allem unter veränderten Verbrauchergewohnheiten. Viele US-Bürger zogen Cocktails und Wein dem Bier vor. Anheuser-Busch versuchte, dem mit Rabattaktionen entgegenzuwirken. Für das laufende Jahr äußerte sich Stokes optimistisch, den Umsatz wieder zu steigern und beim Marktanteil weiter zuzulegen.

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