Quartalszahlen
Verkaufsräder bei Mifa laufen langsamer

Auch beim Fahrradhersteller Mifa Sangerhausen macht sich die anhaltende allgemeine Konsumzurückhaltung bemerkbar. Der daraus resultierende Preisdruck im Handel hat bei dem Fahrradwerk die Gewinne schrumpfen lassen, obwohl der Umsatz stieg.

HB SANGERHAUSEN. In den ersten drei Quartalen lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 3,86 Millionen Euro und damit gut ein Drittel unter dem Vergleichswert des Vorjahres, teilte die börsennotierte Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG am Montag mit. Der Umsatz legte um 2,4 Prozent auf 77,34 Millionen Euro zu.

Insgesamt setzte das Unternehmen in den ersten neun Monaten 606 000 Fahrräder ab; 4,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (578 000). Dadurch habe sich der Marktanteil in einem 2005 voraussichtlich leicht rückläufigen deutschen Fahrradmarkt weiter vergrößert, hieß es.

Der deutliche Rückgang beim Ergebnis liege vor allem an der anhaltenden Konsumzurückhaltung in Deutschland, die zu sinkenden Preisen im Einzelhandel geführt habe, teilte Mifa weiter mit. Kostensteigerungen und der Preisrückgang hätten nicht in gleichem Umfang an die zumeist asiatischen Zulieferer weitergegeben werden können.

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