Rama-Hersteller Unilever

Brotaufstrich-Geschäft geht an Investor KKR

Rama, Becel, Flora - hinter solchen und anderen Marken steckt der internationale Lebensmittel- und Konsumgüterriese Unilever. Der will die bekannten Brotaufstriche jetzt an Finanzinvestoren verkaufen.
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Wofür die Europäer am meisten ausgeben
Platz 10: Hosen (Damen)
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Mode geht immer: Im Jahr 2016 liegt der Umsatz mit Hosen und Jeans aus dem Bereich Damenbekleidung in Europa bei insgesamt 30,7 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Herren kommen nur auf einen Umsatz von 26,6 Milliarden Euro.

Quelle: statista.com. Die Rangfolge beruht auf den Daten des Statista Consumer Market Outlook und zeigt die Anteile der wichtigsten Produktkategorien am gesamteuropäischen Inlandsangebot von Fast Moving Consumer Goods und Bekleidung.

Platz 9: T-Shirts und Unterhemden
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Laut der Studie lassen sich die Männer und Frauen aus Europa T-Shirts und Unterhemden jährlich um die 32,4 Milliarden Euro kosten. Der Wachstum in diesem Markt fällt allerdings zurück.

Platz 8: Brot
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Deutsches Brot ist weltweit beliebt, seit 2011 befindet es sich auf dem Weg, zum Weltkulturerbe der Unesco zu werden. Europaweit wird in 2016 Brot in einem Gesamtwert von 34,6 Milliarden Euro gekauft.

Platz 7: Tafelwein
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Laut Statista wurden im vergangenen Jahr allein in Italien rund 20,5 Millionen Hektoliter Wein getrunken. In Europa wird in diesem Jahr Wein im Gesamtwert von 38,9 Milliarden Euro gekauft. Außerdem auf Platz sieben: Lederschuhe.

Platz 6: Käse
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Käse oder Wurst? Die Europäer mögen lieber das Milcherzeugnis. 39,2 Milliarden Euro geben sie dafür im Jahr 2016 aus, für Wurst nur 31 Milliarden.

Platz 5: Aufschnitt, Braten und Fleischwaren
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Dafür schlagen sie beim Fleisch zu: 46,7 Milliarden Euro beträgt der Umsatz in diesem Bereich (ohne Wurstwaren, Schinken und Speck).

Platz 4: salzige und süße Kuchen und Gebäcke
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Nach herzhaft kommt süß – oder in diesem Fall davor, denn Kuchen und Gebäck schaffen es auf Platz 4. 48,8 Milliarden Euro geben die Europäer für die Leckereien aus.

LondonDer Lebensmittelkonzern Unilever hat sein Geschäft mit Brotaufstrichen (Rama, Becel, Flora) an den Finanzinvestor KKR verkauft. Das niederländisch-britische Unternehmen erhält dafür 6,83 Milliarden Euro, wie Unilever am Freitag in London mitteilte. Der Abschluss des Geschäfts werde Mitte 2018 erwartet.

Unilever hatte sich nach dem abgewehrten Übernahmeversuch durch den US-Konzern und bekannten Ketchup-Hersteller Kraft Heinz ein umfangreiches Veränderungsprogramm verordnet. Dabei war im Frühjahr auch angekündigt worden, dass die Sparte für Brotaufstriche mit Marken wie Rama, Becel und Flora abgestoßen werden soll. Ziel ist es, bis 2020 die Kosten zu senken und die Ertragskraft zu steigern.

Mit dem Verkauf der Brotaufstrich-Marken trennt sich Unilever von einem seiner schwächsten Bereiche. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei gut 3 Milliarden Euro - konzernweit waren es im gleichen Zeitraum knapp 53 Milliarden Euro. Mit im Rennen um die Sparte waren dem Vernehmen nach auch die Finanzinvestoren Apollo und CVC.

Der Konzern will sich nun auf seine gut laufenden Geschäfte konzentrieren. Zu Unilever gehören Marken wie Knorr, Dove und Ben & Jerry's. Der Erlös aus dem Verkauf soll den Aktionären zufließen - es sei denn, es ergebe

  • dpa
  • rtr
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