Rasche Expansion
Drogeriemarktkette dm setzt auf Arzneimittel

Bei der Drogeriemarktkette dm sollen künftig auch in Norddeutschland die Kassen klingeln. Das Unternehmen bereitet den Markteintritt nördlich einer Linie Berlin-Hannover-Osnabrück vor und hat in Bremen bereits einen ersten Markt eröffnet. Auch im Geschäft mit Arzneimitteln will dm zulegen.

HB DÜSSELDORF. Bald solle es keine „weißen Flecken“ mehr auf der dm-Deutschlandkarte geben, kündigte der designierte dm-Chef Erich Harsch an, der das Spitzenamt bei der Kette am 16. Mai von dm-Gründer Götz Werner übernehmen wird. Bis zum Sommer wolle dm 1 000 Märkte in Deutschland haben, sagte Harsch am Donnerstag in Karlsruhe. Ende März waren es 973.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2007/08 verbuchte die Kette ein rasantes Umsatzwachstum. Durch die Eröffnung neuer Filialen baute dm den Umsatz in Deutschland um knapp elf Prozent auf 1,63 Mrd. Euro aus. Außerhalb der Bundesrepublik legte der Umsatz um 15,3 Prozent auf 634 Mill. Euro zu.

Künftig sollen die Kunden auch außerhalb Nordrhein-Westfalens apothekenpflichtige Arzneimittel in dm-Filialen ordern können. Derzeit bietet dm zusammen mit der Versandapotheke Europa Apotheek Venlo in rund 90 Märkten in NRW Medikamente an. Die Versandapotheke hatte jüngst ein Bündnis mit dem US-Apothekenriesen Medco Health Service geschmiedet, der die Mehrheit an ihr übernommen hatte. Die Zusammenarbeit biete Potenzial für eine Expansion des Medikamenten-Dienstes bei dm, erklärte die Drogeriemarktkette.

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