Reaktion auf Umsatz- und Ertragsrückgänge
Kaufhof will Arbeitsplätze abbauen

Die Metro-Tochter Kaufhof Warenhaus AG will in der Hauptverwaltung Arbeitsplätze abbauen. „Wir haben ein Fitness-Programm aufgelegt und werden uns weiter verschlanken“, sagte eine Firmensprecherin am Freitag in Köln.

HB DÜSSELDORF. Die von Umsatz- und Ertragsrückgängen betroffene Metro-Tochter Kaufhof will durch einen Personalabbau in ihrer Kölner Hauptverwaltung Kosten sparen. Die Schließung von Filialen wie beim Wettbewerber Karstadt sei für Kaufhof jedoch kein Thema, sagte eine Sprecherin am Freitag.

„Unsere Filialen sind fit, jetzt muss auch noch die Hauptverwaltung einem Fitnessprogramm unterzogen werden“, sagte Kaufhof-Sprecherin Julie Edelmann-Veith. Sie bestätigte damit teilweise einen Bericht der „Financial Times Deutschland.“ Eine Zahl für die geplanten Stellenstreichungen und konkrete Einsparziele nannte sie aber nicht. „Es wird sicher zu einer Verschlankung kommen. Wir prüfen derzeit alle Möglichkeiten, um dies so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.“ Die Zeitung berichtete am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise, bis zum kommenden Jahr sollten rund 300 der insgesamt 1800 Stellen in der Hauptverwaltung wegfallen. „Das ist eine realistische Größenordnung“, erfuhr Reuters am Freitag aus Unternehmenskreisen. Die Aktie von Metro verlor 2,45 % auf 36,99 Euro, während der Deutsche Aktienindex (Dax) 1,2 % im Minus lag.

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