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Supermarktkette schließt bundesweit acht Märkte

Acht defizitär arbeitende Real-Märkte sollen bundesweit geschlossen werden. Die Häuser hatten Millionenverluste erarbeitet. Die betroffenen 650 Mitarbeiter sollen möglichst in anderen Filialen unterkommen.
Die Supermarktkette Real schließt bundesweit acht Filialen. Quelle: ap
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Die Supermarktkette Real schließt bundesweit acht Filialen.

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MönchengladbachDie SB-Warenhauskette Real schließt wegen mangelnder Rentabilität Ende September 2016 sieben Häuser. Ein weiterer Standort in Iserlohn wird am Jahresende geschlossen. Das teilte Real am Mittwoch in Mönchengladbach mit. Betroffen sind insgesamt rund 650 Mitarbeiter. Das Unternehmen werde sich bemühen, die Beschäftigten möglichst an anderen Standorten unterzubringen, sagte ein Sprecher. Die Sozialplanverhandlungen sollten bald beginnen.

Geschlossen werden die Häuser in Plettenberg (NRW), Ludwigshafen und Pirmasens (Rheinland-Pfalz), Gägelow und Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Leipzig und Berlin. Sie hätten im vergangenen Geschäftsjahr 2013/2014 zusammen Verluste im hohen einstelligen Millionenbereich erwirtschaftet, so Real. Real wolle erfolgreiche Standorte dauerhaft sichern, aber auch chancenlose Häuser schließen, erklärte Real-Chef Didier Fleury laut Mitteilung.

Naschen verboten
Naschen verboten
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Probieren geht über Studieren? Jedenfalls nicht im Supermarkt. Auch wenn so manche Leckerei verführerisch im Einkaufswagen lächelt, sollte man mit dem Verzehr warten, bis man das Geschäft verlassen hat, rät die Stiftung Warentest. Denn: Bis der tatsächliche Bezahlvorgang erfolgt ist, gehört die Ware noch dem Ladenbesitzer. Besonders Waren, deren Verpackung leicht in der Tasche verschwinden kann, sollten daher erst bezahlt werden, bevor an ihnen genascht wird.

Umtausch
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Was in Elektronikgeschäften alltäglich ist, kann im Supermarkt zu Problemen führen: Denn Ladenbesitzer sind hier nicht verpflichtet, Fehlkäufe zurückzunehmen. Selbst eine unbeschädigte Verpackung und ein gültiger Kassenbon ändern daran nichts. Allein: Viele Händler nehmen Umtausche aus Kulanz trotzdem an. Ist die Ware allerdings selbst fehlerhaft – und beispielsweise schon vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit verdorben – müsse der Verkäufer sie zurücknehmen, so die Stiftung Warentest.

Bruchware
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Zugegeben – so gravierend wie hier sind Schäden, die durch Kunden verursacht wurden, in der Regel nicht. Trotzdem: Hat der Kunde Schuld, wenn etwa eine Sektpyramide einstürzt, muss er dafür haften. Auch hier gilt: Bei kleineren Schäden dürften die meisten Händler ein Auge zudrücken. Wird jedoch beispielsweise der Inhalt eines ganzen Regals zerstört, so muss die Haftpflichtversicherung des Kunden einspringen.

Obst und Gemüse
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Anfassen erlaubt – jedenfalls bei Obst und Gemüse. Wer den Reifegrad einer Melone prüfen möchte, tut das nicht etwa per Geschmackstest, sondern fühlt mit den Fingern. Will man trotzdem einmal von den Weintrauben am Obststand probieren, empfiehlt es sich, vorher das Personal zu fragen. Besondere Vorsicht sei bei Pflaumen oder Mangos geboten, rät die Stiftung Warentest – hier bilden sich schnell unschöne Druckstellen, die die Ware entwerten.

Großeinkauf
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Klopapier ist im Sonderangebot – jetzt schnell mit dem LKW zum Supermarkt und gleich einen Jahresvorrat kaufen? Zwecklos, sagt die Stiftung Warentest. Damit möglichst viele Kunden von dem Sonderangebot profitieren können, beschreiben Händler Angebote häufig mit dem Zusatz „Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen“. Was das konkret bedeutet, darf jeder Supermarktbetreiber allerdings selbst entscheiden.

Bezahlen
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Klopapier für 1,95 Euro, Milch für 99 Cent, dazu noch ein Paket Kaffee für 3,99 Euro – macht zusammen: eine Menge Kleingeld. Wer hofft, seinen Kupferschatz an der nächsten Kasse loszuwerden, dürfte allerdings enttäuscht werden. Mehr als 50 Einzelmünzen muss kein Händler annehmen. Auch bei Scheinen gibt es Grenzen: „Wer nur ein Kaugummipäckchen kauft, kann nicht erwarten, dass der Händler ihm eine 100-Euro-Note wechselt“, so die Stiftung Warentest.

Pfand
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Eine Wissenschaft für sich: das Pfandsystem der Bundesrepublik. Als Faustregel gilt laut Stiftung Warentest, dass jeder Händler nur die Flaschen zurücknehmen muss, die er selbst im Sortiment hat – egal, ob Einweg oder Mehrweg. Einzig Geschäfte mit einer Ladenfläche von mehr als 200 Quadratmetern sind zusätzlich verpflichtet, auch Einwegflaschen anzunehmen, die sie nicht selbst führen. Dabei gilt für Mehrwegflaschen eine weitere Besonderheit: Sind sie beschädigt, muss der Händler sie nicht zurücknehmen.

Die zum Metro-Konzern gehörende Supermarktkette führt rund 300 Häuser in Deutschland mit etwa 38.000 Mitarbeitern und erreichte 2013/2014 rund 8,4 Milliarden Euro Umsatz.

  • dpa
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