Reebok-CCM

Adidas will Eishockey-Ausrüster verkaufen

Adidas will sein Geschäft weiter vereinfachen: Das Unternehmen plant einem Bericht zufolge, den Eishockey-Ausrüster Reebok-CCM zum Verkauf zu stellen. Auch die kriselnde Golfsparte könnte verkauft werden.
Vor Kurzem verlängerte Adidas seinen Ausrüstervertrag mit der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL, übertrug allerdings Teile der Partnerschaft von der Eishockeymarke CCM auf die Kernmarke. Quelle: ap
Ausrüservertrag verlängert

Vor Kurzem verlängerte Adidas seinen Ausrüstervertrag mit der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL, übertrug allerdings Teile der Partnerschaft von der Eishockeymarke CCM auf die Kernmarke.

(Foto: ap)

MünchenAdidas will sich einem Zeitungsbericht zufolge von seinem Eishockey-Ausrüster Reebok-CCM trennen. Die Konzerntochter solle im kommenden Frühjahr zum Verkauf gestellt werden, berichtete die „New York Post“ auf ihrer Internetseite unter Berufung auf eine eingeweihte Person. Damit wolle der Konzern sein Geschäft vereinfachen. Ein Adidas-Sprecher lehnte am Mittwoch eine Stellungnahme ab.

Reebok-CCM Hockey trug im vergangenen Jahr mit Erlösen von 269 Millionen Euro knapp zwei Prozent zum Konzernumsatz bei. Im laufenden Jahr traut Adidas der Tochter ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich zu. Branchenexperte Cedric Rossi von der Investmentbank Bryan Garnier hält eine Firmenbewertung von 160 bis 250 Millionen Euro für realistisch.

Adidas prüfte bereits im Jahr 2012 einen Verkauf seines Eishockey-Geschäfts, wie Vorstandschef Herbert Hainer damals bestätigt hatte. Vor Kurzem verlängerte der Konzern seinen Ausrüstervertrag mit der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL, übertrug allerdings Teile der Partnerschaft von der Eishockeymarke CCM auf die Kernmarke Adidas.

Wie Adidas-Mitarbeiter jetzt arbeiten
Lounge im Großraumbüro
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Mit „Pitch“, zu Deutsch Spielfeld, will sich Adidas radikal verändern. Das neue Bürogebäude in Herzogenaurach bietet daher nicht nur Großraumbüros, sondern auch Sitzecken. Fast wie im heimischen Wohnzimmer, nur ein bisschen grell.

Ab auf die Tribüne!
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Ein Aufenthaltsbereich, der in seiner Anmutung an eine Art Turnhalle erinnert.

Ganz schön bunt
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Mindestens ein Jahr lang wird sich Adidas-Personalchefin Karen Parkin anschauen, wie sich die Abteilungen hier zurechtfinden.

Meeting-Raum mal anders
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Einige Besprechungsräume sind ein einziges Flipchart – hier lässt sich sogar der Boden beschreiben.

Planung auf der Großleinwand
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Viel blau, viel Beton: Ein weiterer Besprechungsraum.

Plastik, aber grün
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Adidas versucht in den Büros ein Gefühl von Natur und Freizeit zu verbreiten.

Pausenraum
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Manch ein Raum wirkt fast wie eine übergroße WG-Küche.

Aus dem Bestand des 2006 übernommenen US-Sportausrüsters Reebok verkaufte Adidas im laufenden Jahr bereits den Straßenschuh-Hersteller Rockport, da dieser nicht zum Kerngeschäft zählte. Reebok konzentriert sich zunehmend auf Fitnessausrüstungen. Im vergangenen Jahr waren auch Forderungen laut geworden, Adidas solle Reebok insgesamt abspalten. Derzeit prüft Adidas einen Verkauf seiner kriselnden Golfsparte.

  • rtr
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