Reederei
Gewinn von Maersk fällt weniger stark als gedacht

Der dänische Schifffahrtskonzern Maersk hat es im letzten Quartal geschafft, die Kosten etwas zu senken. Doch die Krise hat das Unternehmen immer noch fest im Griff. Schuld sind die großen Überkapazitäten der Branche.
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KopenhagenDer dänische Schifffahrtskonzern A.P. Moeller-Maersk leidet noch immer unter der Branchenkrise. Der Gewinn im zweiten Quartal 2013 ging dank niedrigerer Kosten, unter anderem für Treibstoff, und Verbesserungen bei den Container-Frachtraten aber weniger stark zurück als zunächst befürchtet. Der Überschuss fiel nur um elf Prozent auf 856 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Einbruch auf 667 Millionen Dollar gerechnet. Der Aktienkurs legte zu Handelsbeginn mehr als fünf Prozent zu.

Trotzdem ist das Management skeptisch. Denn die Branche hat riesige Überkapazitäten auf den Weltmeeren. Die Container-Nachfrage werde 2013 nur um zwei bis drei Prozent zulegen, hieß es. Bislang wurde von einem Plus von zwei bis vier Prozent ausgegangen. Der Warentransport mit Containern gilt als Frühindikator für die Entwicklung des Welthandels. Maersk kommt in dem Geschäft auf einen Marktanteil von 15 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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