Reederei
Staatsbürgschaft: Guttenberg macht Hapag-Lloyd Hoffnung

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat der angeschlagenen Reederei Hapag-Lloyd Hoffnung auf die beantragte Staatsbürgschaft gemacht. Für das Unternehmen geht es um mehr als eine Milliarde Euro.

HB FRANKFURT. Die angeschlagene Reederei Hapag-Lloyd kann sich laut Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg Hoffnung auf die beantragte Staatsbürgschaft machen. "Es ist ein Antrag, der im Gegensatz zu manchem anderen, die wir im Ministerium gesehen haben, sehr substanziell ist", sagte Guttenberg am Donnerstag bei einem Rundgang auf der internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Der CSU-Politiker betonte jedoch, dass die Entscheidung über die 1,2 Milliarden-Euro-Bürgschaft letztlich bei den zuständigen Gremien liege.

Vergangene Woche hatte es bereits in Regierungskreisen geheißen, die Gespräche seien auf einem guten Weg. Der Lenkungsausschuss, der letztlich über die Bürgschaft entscheide, solle am 28. September zusammentreten. Auch von Seiten der EU-Kommission seien keine großen Schwierigkeiten zu erwarten. Hapag-Lloyd war durch den Einbruch des Welthandels im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise in eine Schieflage geraten.

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