Reiseanbieter Bei Thomas Cook klettern die Preise

Das Reisen wird teurer - Thomas Cook erhöht in Deutschland die Preise um rund fünf Prozent. Zum Großteil liege das an der Luftverkehrssteuer. Der Reisekonzern gibt sich angesichts des kräftigen Wirtschaftsaufschwungs dennoch zuversichtlich.
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Thomas Cook sieht sich gezwungen, die Preise zu erhöhen. Quelle: dpa

Thomas Cook sieht sich gezwungen, die Preise zu erhöhen.

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HB MALLORCA. Der Reiseveranstalter Thomas Cook erhöht im kommenden Sommer die Preise für Fernreisen um durchschnittlich fünf Prozent. "Ein erheblicher Teil dieser Steigerung ist auf die Luftverkehrssteuer zurückzuführen", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Fankhauser. Hinzu kämen gestiegene Kerosinkosten und Währungseffekte sowie generell höhere Kosten in einigen Zielgebieten. Auf der Kurz- und Mittelstrecke bleiben die Preise im Vergleich zum Vorjahr indes stabil. Hier würden die gesunkenen Einkaufspreise bei Hotels und Fluggesellschaften die Steigerung durch die neue Steuer teilweise ausgleichen.

"Mit der Luftverkehrssteuer hat die Bundesregierung dem Verbraucher und der Touristikindustrie einen Bärendienst erwiesen", sagte Fankhauser weiter. Dabei geben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für 2011 dem Manager zufolge Anlass zu Optimismus. Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosigkeit würden nach Einschätzung der Wirtschaftsinstitute den privaten Konsum beleben.

"Sehr zufrieden" für den deutschen Markt äußerte sich der Vorstandschef zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Ende September hätten die Buchungen für den Sommer 2010 bei hohen Margen um vier Prozent über Vorjahr gelegen. "Wir wollen profitabel wachsen, bleiben aber gleichzeitig flexibel, die Kapazitäten an die reale Nachfrage anzupassen", sagte Fankhauser.

Das wichtigste Zielgebiet für Reisende aus Deutschland war im Sommer 2010 Fankhauser zufolge nach wie vor Spanien, gefolgt von Deutschland, Tunesien, Italien und Griechenland. Die Türkei weise wieder steigende Gästezahlen auf. Auf der Fernstrecke liege mit der Dominikanischen Republik, Kuba und Mexiko nach wie vor die Karibik vorne. Diese Trends werden sich seiner Einschätzung zufolge in der Wintersaison 2010/11 fortsetzen.

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