Reisebranche
Tui Travel hängt in roten Zahlen fest

Der Reisekonzern Tui Travel kommt nicht aus den Miesen. Ganz im Gegenteil. Der Verlust fällt sogar noch etwas höher als ein Jahr zuvor aus. Gründe gibt es dafür durchaus.

HB LONDON. Das Touristik-Unternehmen Tui Travel ist in den ersten sechs Monaten seines Geschäftsjahres tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von Oktober bis März fiel ein Verlust von unterm Strich 333,6 Mio. Pfund an, wie die in London börsennotierte Tui-Halbtochter mitteilte. Vor einem Jahr hatte das Minus bei 306,0 Mio. Pfund gelegen. Nur ein Steuereffekt verhinderte ein noch weiteres Abrutschen. Operativ weitete sich der Verlust von 380,8 auf 411,6 Mio. Pfund aus. Vor allem Kanada, Frankreich und die nordischen Länder bereiteten TUI Travel eigenen Angaben Zufolge Probleme. Hinzu gekommen sei die Schwäche des Pfund. Der Umsatz verbesserte sich indes von 5,2 auf 5,4 Mrd. Pfund.

Trotz des gestiegenen Verlusts schüttet Tui Travel eine höhere Zwischendividende an seine Anteilseigner aus: 3,0 statt 2,8 Pence je Aktie. Davon profitiert insbesondere die deutsche Tui, die 51 Prozent an dem Unternehmen hält. Die Hannoveraner hatten 2007 das britische Unternehmen First Choice Holidays übernommen, mit der eigenen Touristiksparte fusioniert und 49 Prozent des neuen Unternehmens an der Londoner Börse platziert. Im Gesamtjahr (Bis Ende September) sollen weiterhin Synergien von 115 Mio. Pfund realisiert werden. "Wir bleiben gut positioniert, unsere Ziele für das Jahr zu erreichen", sagte TUI-Travel-Chef Peter Long.

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