Reisekonzern
Stichwort: Tui

Europas größter Reisekonzern Tui steht auf den beiden Säulen Touristik und Containerschifffahrt, die von der Hamburger Tochter Hapag-Lloyd verantwortet wird.

dpa-afx HANNOVER. 2006 rutschte der Konzern in die roten Zahlen. Das Unternehmen meldete beim Konzernergebnis nach Steuern ein Minus von 846,6 Mill. Euro. Im Vorjahr hatten noch 496,3 Mill. Euro Gewinn unter dem Strich in der Bilanz gestanden. Die roten Zahlen waren erwartet worden, nachdem die Schifffahrtssparte deutlich unter die Vorjahreswerte gesunken war, unter anderem wegen geringerer Frachtraten und gestiegener Ölpreise. Dazu kamen massive Wertabschreibungen in der Touristiksparte.

Der Konzernumsatz stieg um 6,6 Prozent auf rund 20,9 Mrd. Euro. Der Löwenanteil von 14,1 Mrd. Euro entfiel auf die Touristik. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 54 000 Menschen.

Seit Mitte der 90er Jahre hat die Tui einen tief greifenden Umbau und radikalen Namenswechsel hinter sich. Von den industriellen Beteiligungen der einstigen Preussag, deren Umsatz 1997 noch rund 93 Prozent der Gesamterlöse betrug, hat sich der Konzern Schritt für Schritt getrennt und sich auf das Reisegeschäft konzentriert. Das zweite Standbein, die Schifffahrt, wurde mit dem Zukauf der Reederei CP Ships deutlich gestärkt.

2006 verreisten knapp 22 Millionen Menschen mit der "World of Tui". Zum Konzern gehören 3 200 eigene Reisebüros, 70 Veranstaltermarken, 120 Flugzeuge, 35 örtliche Reiseagenturen und 279 Hotels mit rund 165 000 Betten. In der Schifffahrt zählt Hapag-Lloyd mit 138 Containerschiffen und umfassenden logistischen Dienstleistungen zu den fünf führenden Containerlinien weltweit.

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