Rekordumsatz und neue Jobs
Ikea trotzt dem Branchentrend

Das schwedische Möbelhaus Ikea hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland so viel umgesetzt wie noch nie zuvor. Dank der positiven Geschäftsentwicklung wurden zudem neue Jobs geschaffen.

HB FRANKFURT/WALLAU. Gegen den Branchentrend hat der Möbelriese einen Rekordumsatz von 2,77 Mrd. € erwirtschaftet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 (31. August) konnte das schwedische Möbelhaus seinen Umsatz um 11,3 % ausweiten und 800 neue Mitarbeiter einstellen, teilte die Ikea Deutschland GmbH in Wallau bei Frankfurt am Mittwoch mit. Dazu trugen auch drei neue Möbelhäuser in Duisburg, Siegen und Osnabrück bei. Ohne sie wuchs der Umsatz um 7,8 %. Aussagen zum Gewinn gibt es traditionell nicht.

Die Zahl der Kunden ist um 10,2 % auf 38,5 Mill. gestiegen. Diese Entwicklung zeige, dass Ikea auch neue Käuferschichten anspreche, erklärte das Unternehmen. Außerdem sei die Preissenkung vor allem für Küchen und Schlafzimmer bei den Kunden gut angekommen. Ikea habe in den beiden vergangenen Geschäftsjahren 230 Mill. € investiert, um die Preise senken zu können.

Ikea wertet die Zahlen auch als Bestätigung seiner Strategie eines kontinuierlichen Wachstums. Im neuen Geschäftsjahr gibt es zwei zusätzliche Häuser. Ein Möbelhaus in Erfurt wurde bereits im Oktober eröffnet, ein Haus in Koblenz soll im Sommer 2006 dazukommen. Derzeit verfügt Ikea in Deutschland über 37 Standorte. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf rund 11 650. Eine Ausbildung absolvieren etwa 700 junge Menschen.

Weltweit erwirtschaftete Ikea mit rund 90 000 Mitarbeitern etwa 14 Mrd. € und damit ein Umsatzplus von 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland ist mit einem Marktanteil von 19 % der wichtigste Markt des schwedischen Möbelhauses, gefolgt von Großbritannien (11 %), USA (11 %), Frankreich (9 %) und Schweden (8 %). Insgesamt hat Ikea nach eigener Darstellung etwa 225 Häuser in 33 Ländern. Im neuen Geschäftsjahr sollen 19 Einrichtungshäuser hinzukommen, darunter erstmals auch in Japan.

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