Ressort Technik
Bahn will offenbar neuen Vorstand einrichten

Seit längerem hat die Deutsche Bahn Probleme damit, neue Züge auf ihre Strecken zu bringen. Deshalb soll Bahnkreisen zufolge nun ein Vorstandsposten für Technik her - und zwar schnell. Neu ist die Idee nicht.
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BerlinAngesichts der Dauerprobleme beim Kauf neuer Züge sowie deren Zulassung schafft die Deutsche Bahn ein neues Vorstandsressort für Technik. Noch im Juni soll der Aufsichtsrat grünes Licht dafür geben, hieß es in der Konzernspitze.

Seit 2010 ist der Elektrotechniker und Maschinenbauer Volker Kefer im Bahn-Vorstand in Personalunion für Infrastruktur, Technik und Dienstleistungen zuständig. Den Bereich Technik soll er nun abgeben. Das Aufgabengebiet Infrastruktur übernahm er zusätzlich, nachdem sich die Bahn vom Amtsvorgänger Stefan Garber getrennt hatte.

Der 57 Jahre alte Kefer wurde einer breiteren Öffentlichkeit in der Schlichtung des Bahnprojekts Stuttgart 21 bekannt. In dieser Funktion musste er die Position des Unternehmens gegen viel Kritik verteidigen und erklären. Eine von Kefer geleitete Neuberechnung ergab Ende 2012 für Stuttgart 21 Mehrkosten von 1,1 Milliarden Euro. Aus den Bahnkreisen hieß es, Kefer werde nicht entmachtet, sondern solle angesichts seiner Aufgabenfülle entlastet werden.

Ein eigenes Vorstandsressort Technik hatte es unter dem früheren Bahnchef Hartmut Mehdorn bereits gegeben. Einen Personalvorschlag für den Bereich gebe es noch nicht, diese Entscheidung werde voraussichtlich im September fallen hieß es.

Die Bahn versucht seit längerem, neue Züge sowohl für den Fern- wie den Regionalverkehr auf die Schiene zu bringen. Immer wieder gab und gibt es jedoch Verzögerungen bei den Hauptlieferanten Siemens und Bombardier. Zuletzt verschob sich der Termin der für dieses Jahr zugesagten Doppelstock-ICs von Bombardier auf Sommer 2014. Für 16 seit fast zwei Jahren überfällige neue Siemens-ICE gibt es überhaupt noch kein neues Datum.

Die Industrie verweist auf geänderte Vorschriften bei der Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt. Hier sind Bahn, Industrie und Bundesregierung im Gespräch, um eine Beschleunigung zu erreichen.

Weiteres Thema der Sitzung ist den Angaben zufolge ein Großauftrag für den Schienengüterverkehr. Die Bahn soll dort bereits in diesem Jahr im Golfemirat Abu Dhabi eine Güterbahn betreiben, die für die Erschließung von Schwefel-Vorkommen gebraucht werde.

Für die Sparte ist dies seit längerem wieder eine gute Nachricht. Die Güterbahnen sowie das internationale Logistikgeschäft (Lkw, Flugzeug, Schiff) leiden massiv unter der Konjunkturflaute. Die Bahn musste daher den Kreisen zufolge ihre Gewinnprognose für 2013 auf 2,6 von 2,9 Milliarden Euro kürzen.

"Wir sehen auch dieses Jahr weiter rückläufige Verkehrsmengen in Europa und in Deutschland", hatte Güterbahn-Chef Alexander Hedderich gesagt. Lichtblicke konnte er nicht ausmachen. DB Schenker Rail hänge stärker an der - rückläufigen - Industrieproduktion als am - recht stabilen - privaten Konsum. In der Stahl-, Auto-, Papier- oder Chemiebranche sei die Entwicklung weiter schwach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wieder ein neuern manager, der die Bahn vernichten soll. Es warund ist doch das Management, welches die Bahn vernichtet, absichtlich. War es nicht das Management, welches die Berlinern S-Bahn in den Abgrund stützte? War und ist es nicht es nicht das Management, welches meinte/meint, wir brauchen kein Fachpersonal und keine Werkstätten?

  • ein unternehmen ,das trotz monopolstellung und jährlichen milliardenbeihilfen nicht in der lage ist einen ordnungsgemäßen geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten,hat eine dauerversagende vorstandsebene,die auch mit nem kopf mehr kein deut besser wird

    im übrigen sollte die bahnbilanz mal unter dem gesichtpunkt der werthaltigkeit von wild zusammengekauften beteiligungen geprüft werden.

    der laden rechnet sich auf grund überhöhter beteiligungseinkaufpreise milliardenwerte zu,die einer realistischen überprüfung nicht standhalten.

    überschüsse im operativen geschäft werden nur auf grund umgeleiteter für die infrastruktur gedachter milliarden subventionen ausgewiesen,gewinne wegen ausbleibender abschreibungen und dem erstgenannten .

    ein blick in den aufsichtsrat zeigt die gründe für das versagen der bahnvorstände

    auch der affe auf dem schleifstein hatte den überblick,von durchblick kann jedoch keine rede sein

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