Restaurantkette
Vapiano will auch in die Ukraine

Die Restaurant-Kette Vapiano will weiter wachsen und dazu eigene Restaurants bauen. Das ist ein Strategiewechsel, da die bisherigen Filialen angemietet sind. Auch im Ausland expandiert die Kette – etwa in der Ukraine.
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Die Bonner Gastronomie-Kette Vapiano hat ehrgeizige Pläne: „Wir wollen die Zahl der Restaurants alle drei Jahre verdoppeln“, sagte Vapiano-Chef Gregor Gerlach der WirtschaftsWoche. Um weiter zu expandieren, ändert Vapiano seine Strategie und wird künftig wie McDonald’s eigene Häuser bauen.

Der erste Laden soll laut WirtschaftsWoche Ende des Jahres in Fürth eröffnen. Einen Prototyp hat der Mailänder Architekt Matteo Thun bereits entwickelt. Derzeit wartet Vapiano in Fürth auf die Baugenehmigung. „Je mehr wir in kleine Städte gehen, umso schwerer ist es, geeignete Standorte zu finden“, begründet Gerlach die Abkehr von der bisherigen Strategie nur leer stehende Flächen in Innenstädten anzumieten. So könnte Vapiano auch am Stadtrand oder in Autobahnnähe Restaurants eröffnen und neue Kundengruppen erreichen.

Insgesamt plant Gerlach in Deutschland 2014 acht neue Restaurants, darunter zwei in Berlin, am Alexanderplatz und im Europacenter.

International will Vapiano vor allem in England und Spanien wachsen. Aber auch im Ausland wird die Expansion schwieriger. So sanken 2013 die Verkäufe außerhalb Europas um 1,6 Prozent. „Ein, zwei Länder liefen unrund, da hatten wir falsche Partner“, sagt Gerlach. Trotzdem will er Restaurants in bis zu fünf weiteren Ländern eröffnen. Neben Kuwait und Aserbaidschan stehen auch Ägypten und die Ukraine auf dem Expansionsplan. Am Nil lagen die Pläne wegen der politischen Umbrüche bereits ein halbes Jahr auf Eis. Doch Gerlach ist optimistisch, mit der Expertise lokaler Franchisepartner in diesem Jahr in Kairo und Kiew zu starten: „Auch in diesen Ländern geht ja das Leben weiter.“

Die 2002 gegründete Italo-Kette zählt heute 140 Restaurants in 27 Ländern. 2013 verkaufte sie Pasta und Pizza im Wert von 336 Millionen Euro.

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