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Indianerstamm kauft Hard Rock Cafes

Der Indianerstamm der Seminolen aus dem US-Bundesstaat Florida kauft die weltweit 124 Hard Rock Cafes mitsamt dazu gehöriger Spielcasinos und Hotels. Für die weltbekannten Lokale legen die amerikanischen Ureinwohner 965 Millionen Dollar auf den Tisch, die an den britischen Freizeitkonzern Rank gehen.

HB LONDON. „Wir erkennen die Macht und die lange Lebensdauer dieser Marke“, sagte der für das Spielegeschäft zuständige Chef des Indianerstamms, Jim Allen, am Donnerstag. Das Geschäft mit den Cafes und mehreren Hotels solle nun weltweit ausgebaut werden. Auch plane der Stamm weitere Kasinos unter dem Markennamen zu eröffnen.

Die Florida-Seminolen verdienen vor allem mit ihren Kasinos Geld. Außerdem handeln sie mit Zitrusfrüchten, Vieh und Tabak. Die Hard-Rock-Kette umfasst neben den Cafes sechs Hotels - zwei davon mit Kasinos - sowie zwei Konzerthallen mit dem Logo, das sich in den 80er und 90er Jahren als Schriftzug auf T-Shirts großer Beliebtheit unter Jugendlichen erfreute. Das erste Hard Rock Cafe wurde 1971 in London gegründet. In Deutschland gibt es Ableger in Berlin, Köln und München.

Der Verkäufer Rank will sich mit der Trennung von der Hard-Rock-Kette noch mehr auf sein Spielegeschäft konzentrieren. Dabei blickt er vor allem auf die Liberalisierung des britischen Kasinomarkts im kommenden Jahr. Rund zwei Drittel des Verkaufspreises will er durch eine Sonderdividende an seine Aktionäre ausschütten.

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