Restaurentkette von Mövenpick
Marché macht Schweizer Küche in Asien populär

Nach einer Durstrecke gleang es der Restaurantsparte von Mövenpick, Marché, ihren Anteil am Betriesergebnis um beinahe die Hälfte zu steigern. Neben der Präsenz auf Raststätten drängt Marche´auch an die Flughafen und Bahnhöfe – und feiert nebenbei große Erfolge in Asien.

DÜSSELDORF. Der Schweizer Restaurantbetreiber Marché International schreibt nach einer langen Schwächeperiode wieder schwarze Zahlen. Dem Schwaben Oliver Altherr ist es als Leiter der Sparte gelungen, den Beitrag, den die Restaurant-Kette zum Betriebsergebnis des Gesamtkonzerns leistet, um fast fünfzig Prozent auf 6,2 Mill. Schweizer Franken (3,8 Mill. Euro) zu steigern. Marché gehört zum Schweizer Hotel- und Gastronomiekonzern Mövenpick.

Die Kette, die sich vornehmlich mit Restaurants in Autobahnhaltestellen einen Namen gemacht hat, investiert ständig in die Ausweitung ihres Gastronomie-Netzes. So übernahmen die Schweizer im vergangenen Jahr ein gutes Dutzend slowenischer Raststätten, in diesem Jahr kam die gleiche Anzahl in Norwegen dazu. Außerdem ist Marché inzwischen auch an zehn Standorten in Asien präsent. "Wir gehen am liebsten in kleine, aber fette Märkte, wo kaufkräftige Kunden auf uns warten", sagt Marché-Chef Altherr.

Die zum Verkauf stehende Autobahnraststättenkette Tank & Rast würde aber mit rund 400 Standorten offensichtlich einen zu großen Brocken für Marché darstellen. Altherr signalisiert deshalb auch kein Interesse an dem Unternehmen. "Wir wollen in Deutschland eher an Flughäfen oder Bahnhöfen expandieren", sagt Altherr.

Außerdem hat Tank & Rast neben Marché, der Pächter von zehn Rasthöfen ist, bereits zahlreiche andere Partner mit ins Boot genommen."Aktuell ist Nordsee an 24 Autobahnstandorten von Tank & Rast vertreten", berichtet ein Unternehmenssprecher des Fisch-Filialisten. Dazu kommen noch 33 Restaurants, die die US-Imbisskette Burger King auf deutschen Autobahnrasthöfen betreibt. Aber auch den Branchenriesen McDonald's zieht es zunehmend in die Nähe von Autobahnen, wo sich bereits 71 Schnellrestaurants befinden.

Deshalb konzentriert sich Marché hier zu Lande besonders auf den Ausbau des Filialnetzes an Flughäfen, wo sich mit zahlreichen Geschäftsreisenden auch eine zahlungskräftige Kundschaft tummelt. In diesem Jahr kommen die Standorte Frankfurt, Hamburg und Berlin-Tegel hinzu. Auch in Asien ist das grüne Marché-Logo inzwischen immer häufiger zu sehen. "2008 eröffnen wir unser zweites Restaurant in Singapur. Wir haben unsere Fühler aber auch schon nach Taiwan und Japan ausgestreckt", sagt Altherr.

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