Rewe: Supermärkte füllen die Kasse

Rewe
Supermärkte füllen die Kasse

Der Handelskonzern Rewe steigert den Gewinn um fast 30 Prozent. Dazu tragen die Supermärkte bei, auch die Touristiksparte glänzt. Das Sorgenkind, der Discounter Penny, soll bald wieder schwarze Zahlen schreiben.
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KölnDer Kölner Einzelhandels- und Touristikkonzern Rewe sieht seine größten Probleme überwunden und will 2015 bei Umsatz und Ergebnis erneut draufsatteln. „Wir sind exzellent in das Jahr gestartet“, sagte Vorstandschef Alain Caparros am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz in Köln.

So entwickelten sich die Rewe-Supermärkte und die Penny-Discounter besser als die Konkurrenz am deutschen Markt. Im Hinblick auf die für 2016 angepeilte Rückkehr in die schwarzen Zahlen liege Penny voll im Plan, hieß es. Auch die Toom-Baumärkte und die Touristikbranche - neben Penny und den 2013 aufgegebenen Pro-Märkten einst Sorgenkinder des Konzerns - hätten im Januar und Februar zugelegt.

Rewe werde 2015 wieder ein „gutes, profitables Wachstum“ schaffen, so Caparros. Die Entwicklung könnte „genauso gut oder sogar besser sein als 2014“. Für modernere und neue Läden will der Edeka-Rivale die Investitionen auf über 1,7 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro aufstocken.

Im vergangenen Jahr steigerte der Rewe-Konzern im fortgeführten Geschäft - ohne die Pro-Märkte und die verkauften Billa-Discountläden in Italien - den Umsatz nach vorläufigen Zahlen um drei Prozent auf 42,5 Milliarden Euro.

Hierin nicht berücksichtigt sind die Erlöse der selbstständigen Einzelhändler und von nicht voll-konsolidierten Beteiligungen. Operativ (Ebita) legte der Konzern um 29 Prozent auf 468 Millionen Euro zu und damit stärker als erwartet, wie Caparros erläuterte.

Ein Grund sei, dass Penny operativ insgesamt eine schwarze Null erreicht habe. 2016/2017 soll der Discounter auch im Inland wieder Gewinn machen. Der Rewe-Jahresüberschuss sei noch stärker gewachsen als das operative Ergebnis, sagte Finanzvorstand Christian Mielsch.

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