Rohstoffhändler
Glencore gibt Teil des Zinkmarkts ab für Xstrata-Fusion

Glencore will noch in diesem Jahr mit dem Konkurrenten Xstrata fusionieren. Aus diesem Grund hat der Konzert Kreisen zufolge der EU-Kommission angeboten, einen Teil seines Zinkgeschäfts abzugeben.
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BrüsselDer Rohstoffhändler Glencore versucht mit Zugeständnissen an die europäische Kartellbehörde, seine Fusion mit dem Konkurrenten Xstrata noch in diesem Jahr in trockene Tücher zu bringen. Der Konzern bot der EU-Kommission an, einen Teil seines Zinkgeschäfts abzugeben, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters am Dienstag sagte. Auf diesem Markt würde das fusionierte Unternehmen ansonsten einen Anteil von 50 Prozent erreichen. Die Wettbewerbshüter hatten diesen Punkt kritisiert.

Glencore wird demnach seine Vetriebsvereinbarung mit der belgischen Nyrstar beenden. Das Unternehmen ist der weltweit größte Zinkproduzent und hat das Metall bislang über den Händler abgesetzt.

Die EU-Kommission verlängerte nach dem Angebot ihre Prüfung lediglich um zwei Wochen. Sie will ihr Urteil nun am 22. November bekanntgeben. Damit könnte die sich seit Monaten hinziehende Fusion noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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