Rückkehr an die Börse geplant
Grohe will Sanitär-Geschäft ausbauen

Der Börsenaspirant Grohe plant den Ausbau seines Geschäftsbereichs Sanitärraumausstattung für gewerbliche Kunden und den öffentlichen Bereich. Potenzielle Kunden seien etwa Autobahnraststätten oder Schulen.

HB DÜSSELDORF. In einem ersten Schritt sollen hierzu zum Jahresbeginn 2004 die Töchter Aqua Butzke GmbH und die Rotter GmbH zusammengeführt werden. „Ziel der Zusammenführung ist vor allem die erfolgreiche Positionierung als Lösungsanbieter für Wassermanagement und Sanitärraumausstattung in Einrichtungen des gewerblichen und öffentlichen Bereichs“, erklärte der Vorstand für Finanzen und Beteiligungen, Michael Grimm, am Dienstag in Hemer. Potenzielle Kunden seien etwa Autobahnraststätten oder Schulen. Die unter „aquarotter gmbh“ firmierende Gesellschaft mit Sitz in Ludwigsfelde bei Berlin werde im ersten Jahr mit 300 Mitarbeitern voraussichtlich einen Umsatz von 50 Mill. Euro erzielen, kündigte ein Firmensprecher an.

Der weltweit führende Sanitärarmaturen-Hersteller hat Ende September die Investmentbank Merrill Lynch mit der Prüfung aller Optionen für den Ausstieg der Investorengruppe BC Partners beauftragt. Bevorzugt wird dabei erklärtermaßen die Rückkehr an die Börse. Ende 1999 hatte BC Partners im Zuge eines Management-Buy-Outs die damals im MDax notierte Grohe übernommen. Grohe setzte 2002 mit 5 800 Mitarbeitern knapp 900 Millionen Euro um und erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von knapp 180 Mill. Euro.

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