Rückzug aus Bieterschlacht
GfK lässt TNS-Übernahme offenbar fallen

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) steigt aus dem Bieterwettbewerb um den britischen Wettbewerber Taylor Nelson Sofres (TNS) aus. Der Rückzug resultiert unter anderem aus zu hohen Forderungen des Finanzpartners. Nun kann ein Mitbewerber zuschlagen.

HB DÜSSELDORF. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) steigt aus dem Bieterwettbewerb um den britischen Wettbewerber Taylor Nelson Sofres (TNS) aus. Damit ist der Weg frei für eine Übernahme von TNS durch den britischen Medienkonzern WPP.

Wie der Online-Auftritt des Manager Magazins am Dienstagabend berichtete, entschlossen sich Vorstand und Aufsichtsrat des Nürnberger Marktforschungsunternehmens zum Rückzug, unter anderem, weil Finanzpartner Apax, der gemeinsam mit der GfK ein mögliches Übernahmeangebot für TNS finanzieren wollte, für sein Engagement weitreichende Kontrollrechte einforderte.

Vor allem der GfK-Verein, dem 570 Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen angehören, hätten hinter den aggressiven Forderungen der Private-Equity-Firma Apax den Versuch vermutet, möglicherweise die Macht über die GfK zu übernehmen, schreibt

manager-magazin.de weiter. Zuvor war bereits der Versuch gescheitert, den Hamburger Kaufmann und Großinvestor Günther Herz für ein gemeinsames Übernahmeangebot für TNS zu gewinnen. Nach dem Bruch mit Apax reiche die Zeit nicht mehr, um innerhablb der zulässigen Frist (bis Anfang September) ein neues Bündnis zu schmieden. Die Gfk war am Dienstagabend für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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