SAB Miller
Schwaches Afrika-Geschäft bremst Großbrauer aus

Vor der Fusion mit Weltmarktführer Anheuser-Busch sinken beim Brauereikonzern SAB Miller die Umsätze. Das liegt vor allem an der Konjunkturschwäche in mehreren afrikanischen Ländern.

LondonProbleme in Afrika machen der Groß-Brauerei SAB Miller vor der milliardenschweren Fusion mit dem Weltmarktführer Anheuser-Busch Inbev zu schaffen. Der Umsatz fiel im abgelaufenen Quartal bis Ende Juni um vier Prozent, wie das britische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In Afrika spürt der Konzern die Konjunkturschwäche in mehreren Ländern und eine schärfere Konkurrenz. Die Papiere der Briten indes reagierten nur geringfügig auf die Meldung. In London notierten die Aktien 0,2 Prozent fester.

Am Mittwoch hatte die US-Regierung die 107 Milliarden Dollar schwere Übernahme von SAB Miller durch Anheuser-Busch Inbev genehmigt. Allerdings knüpfte das Justizministerium die Erlaubnis an Auflagen. So muss sich Anheuser-Busch unter anderem vom gesamten US-Geschäft von SAB Miller trennen. Der Mega-Deal in der Bierbranche soll in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne gehen.

Zusammen werden die Firmen weltweit mehr als jedes dritte Bier brauen. Zu Anheuser-Busch gehören unter anderem Marken wie Beck's, Budweiser und Corona, zu SAB Miller Castle Lager, Peroni und Grolsch.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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