SABMiller
Zweitgrößter Brauer verkauft mehr Bier

Kurz vor der Megafusion mit dem Beck's-Brauer AB InBev steigert SABMiller seinen Absatz. Doch dem Bierbrauer der Marken Pilsner Urquell, Fosters und Gambrinus drohen Probleme in Europa und Nordamerika.

LondonDer weltweit zweitgrößte Brauer SABMiller trifft vor der Mega-Fusion mit Marktführer Anheuser-Busch InBev mit seinem Bier den Geschmack der Kunden. Im abgelaufenen Jahr legte der Absatz um vier Prozent zu, wie der Bauer von Bier der Marken Pilsner Urquell, Fosters oder Gambrinus am Donnerstag mitteilte.

Vor allem in Lateinamerika und Afrika liefen die Geschäfte gut. Das machte einen Rückgang in Europa und Nordamerika wett, wo die Verbraucher zunehmend Abstand von den Massenbieren der Großbrauereien nehmen. Der Umsatz stieg bereinigt um Währungsschwankungen um sieben Prozent.

Der Beck's-Brauer AB InBev verhandelt derzeit mit SABMiller über eine Fusion, die in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein soll. Um sich die Zustimmung der Wettbewerbshüter zu dem mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Zusammenschluss zu sichern, wurden bereits mehrere Marken verkauft. Sollte die Mega-Fusion wie geplant über die Bühne gehen, würde nahezu jedes dritte Bier weltweit aus einem Haus kommen.

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