Sanierte Airline
Air France wechselt den Kurs

Frederic Gagey scheint zufrieden. Der Chef der französischen Fluggesellschaft Air France bescheinigt seinem Unternehmen gelungene Reformen. Doch die Erfolge dürften nicht zu Stillstand führen, mahnt er auch.

ParisAir-France-Chef Frederic Gagey hat seiner Fluggesellschaft Fortschritte in der laufenden Sanierung bescheinigt. Bei der Tochter von Air France-KLM gebe es gute Ergebnisse, die das Leben einfacher machten, sagte der Manager am Donnerstag nach einem Treffen mit Arbeitnehmervertretern. Diese dürften aber nicht als Vorwand genommen werden, um weitere Schritte zu unterlassen. Er bekräftigte das Ziel, im kommenden Jahr 1000 Stellen ohne Kündigungen abzubauen. Voraussetzung sei eine Einigung mit den Gewerkschaften bis Januar.

Air France leidet wie die Lufthansa unter der scharfen Konkurrenz durch Billigflieger wie Easyjet und Ryanair. Auf der Langstrecke machen ihnen arabische Gesellschaften zu schaffen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Mittelstrecken-Verbindungen bis 2017 wieder einen Gewinn einfliegen. Der Anteil von profitablen Langstreckenrouten soll auf 70 von zurzeit 50 Prozent gesteigert werden.

Ursprünglich wollte Air France 2900 Stellen bis 2017 streichen. Nach wütenden Protesten von Beschäftigten wurden die Gespräche mit den Gewerkschaften wieder aufgenommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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