Sanktionen nach MH17-Unglück

Der drohende Wirtschaftskrieg mit Russland

Die USA drängen Europa, schärfere Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verhängen. Bereits jetzt leiden deutsche Unternehmen – und das Russland-Geschäft wird auf absehbare Zeit schwieriger werden.
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Rosneft-Tankstelle in Moskau: Die Diskussion über Sanktionen – etwa gegen russische Rohstoffkonzerne – heizt sich auf. Quelle: Reuters

Rosneft-Tankstelle in Moskau: Die Diskussion über Sanktionen – etwa gegen russische Rohstoffkonzerne – heizt sich auf.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDer Chef der Tengelmann-Gruppe zeigt sich gelassen angesichts des angespannten Verhältnisses mit Russland. Aus den derzeit 22 Baumärkten der Tochtergesellschaft Obi könnten in den kommenden Jahren „50 oder auch 100 werden“, so Karl-Erivan Haub in einem Interview mit der „Welt“. Es sei gut, dass vielfältige Handelsbeziehungen zu Russland bestünden. „Einen Nachbarn, den man kennt und mit dem man ab und zu einen Kaffee trinkt, den zeigt man nicht gleich an, wenn ‚mal der Baum über den Zaun kracht‘.“

Dennoch hat die Europäische Union schrittweise Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt – zunächst eher symbolisch nach der Annexion der Krim. Kurz vor dem Abschuss der Malaysia-Airlines-Boeing (Flug MH17) über der Ostukraine waren sie dann leicht verschärft worden (EU-Durchführungsverordnung 753/2014). Nach der Flugzeugkatastrophe haben die Gespräche über eine deutliche Ausweitung der Sanktionen erheblich an Fahrt gewonnen. Alle „politischen und wirtschaftlichen Optionen“ lägen auf dem Tisch, so der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Montag.

Schon jetzt leiden deutsche Unternehmen unter den ersten Beschränkungen. Betroffen sei davon in etwa jedes vierte deutsche Unternehmen, das im Ausland aktiv ist, so DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Besonders stark treffe es Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen sowohl zu Russland als auch zu den USA unterhielten. Diese müssten nun fast alle laufenden Geschäfte auf Vereinbarkeit mit den Sanktionsvorschriften hin prüfen. Eine besondere Herausforderung: Die unterschiedlichen Vorgaben der EU und der Amerikaner müssen von den Firmen eingehalten werden.

Von Münzprägestempeln bis zum „Hochland-Käse“
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Siemens

Der deutsche Mischkonzern Siemens ist seit fast 160 Jahren in Russland aktiv. Angefangen hatte es in den 1850er-Jahren mit dem Bau eines Telegraphennetzes. Heute beschäftigt Siemens in Russland mehr als 3.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet rund zwei Milliarden Euro Umsatz. Zu den Meilensteinen der jüngeren Vergangenheit gehört sicher der Zuschlag für den Bau von insgesamt acht Hochgeschwindigkeitszügen vom Typ Velaro, der in Russland unter dem Namen Sapsan fährt. Die Züge verbinden St. Petersburg, Moskau und Nischni Nowgorod.

huGO-BildID: 15737173 Russian workers assemble cars at the Volkswagen AG assembly plant in Kaluga, Russia, about 160 km (100 miles) southwest of Mosc
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Volkswagen

Die VW-Gruppe gehört zu den größten Investoren in der russischen Autoindustrie. Bisher sind 1,3 Milliarden Euro von Wolfsburg nach Russland geflossen, bis 2018 sollen weitere 1,2 Milliarden Euro folgen. Die „Volkswagen Group Rus“ setzte 2013 fast 300.000 Fahrzeuge ab, wovon 188.000 in dem Land gefertigt wurden. In Kaluga, rund 160 Kilometer südwestlich von Moskau, fertigt der Konzern seit 2007 eigene Modelle, unter anderem den Skoda Octavia. In Zusammenarbeit mit Gaz, dem größten russischen Autobauer, entstehen im Gaz-Werk in Nischni Nowgorod Modelle wie der Skoda Yeti oder der VW Jetta für den russischen Markt.

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Bosch

Erst Ende Februar 2014 legte Bosch den Grundstein für ein neues Werk in Samara an der Wolga. Bereits im kommenden Jahr soll dort Kfz-Technik gefertigt werden. In dem Werk sollen 500 Mitarbeiter beschäftigt werden. Wenn im zweiten Halbjahr 2014 die Produktion des derzeit im Bau befindlichen Thermotechnik-Werks in Engels anläuft, wird Bosch mit seinen vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik in Russland vertreten sein. Das Unternehmen erwirtschaftete 2012 mit mehr als 3.000 Mitarbeitern rund eine Milliarde Euro auf dem russischen Markt.

Industrie bei Wachstum optimistischer als Regierung
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Knauf

Das fränkische Unternehmen Knauf gehört zu den weltgrößten Herstellern von Gipsplatten. Das Familienunternehmen betreibt 19 Werke in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten einschließlich Russlands und beschäftigt dort mehr als 6.700 Mitarbeiter. 2011 steuerte die Region fast ein Fünftel zum Umsatz von 5,7 Milliarden Euro bei. Neben den Gewinnen zieht Knauf noch einen weiteren Nutzen aus dem Russland-Engagement: Die Auslandserfahrungen helfen dem Unternehmen bei der Expansion nach China, wo Knauf inzwischen vier Werke betreibt.

Hauptversammlung der Henkel AG
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Henkel

Trotz der Krim-Krise steht Henkel weiter zu seinen Werken in der Ukraine und Russland. „Man kann nicht sagen, ich gehe weg aus Russland und der Ukraine, weil es dort unruhig ist, und nach drei Jahren komme ich wieder – das geht nicht“, sagt Henkel-Chef Kasper Rorsted. In Russland ist das Unternehmen seit 1991 vertreten und beschäftigt rund 2.500 Menschen. In der Ukraine sind es etwa 1.000 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon in der Region Kiew. Auch in Osteuropa setzt Henkel auf seine drei Geschäftsfelder Kosmetik, Waschmittel und Klebstoffe, unter anderem mit den auch hierzulande bekannten Marken Persil, Schauma oder Loctite.

Billa
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Rewe

In Russland ist die deutsche Supermarktkette Rewe durch Billa vertreten. Das Russland-Engagement ist mit einem Umsatz von mehr als 640 Millionen Euro der stärkste Auslandsmarkt für Rewe. „Der russische Markt ist für uns einer der Wachstumsmärkte, wo wir großes Potenzial sehen. Zumal vor allem der Großraum Moskau über eine hohe Kaufkraft verfügt“, erläutert Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG.

CUSTOMER PASSES OVER PLASTIC BAG AT NEW METRO CASH AND CARRY SUPERMARKET IN MOSCOW
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Metro

2001 eröffnete Metro die ersten beiden Märkte in Moskau (Bild). Nach weiteren Eröffnungen im Umfeld der russischen Hauptstadt expandierte Metro in weitere Provinzen wie Rostow am Don oder Kransnodar. 2005 eröffnete der erste Real-Markt seine Pforten, ein Jahr später folgte der erste Media-Markt. Mit 117 Geschäften und 25.000 Beschäftigten zwischen Ostsee und Sibirien im Jahr 2012 ist der deutsche Handelskonzern innerhalb weniger Jahre zu einem bedeutenden Arbeitgeber aufgestiegen.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), sagt weitere – auch wirtschaftliche – Sanktionen gegen Russland voraus. Die USA drängen die Europäer zu einem deutlich schärferen Vorgehen nach dem MH17-Abschuss. „Wir versuchen, unsere europäischen Freunde zu überzeugen, dass sie dies als Weckruf erkennen“, so US-Außenminister John Kerry in einem Fernsehinterview. Die USA sind bereits deutlich über die EU-Restriktionen hinaus gegangen und haben die langfristige Finanzierung einiger russischer Rohstoff- und Finanzunternehmen untersagt (Vollständige Liste des US-Finanzministeriums, Website mit Erläuterungen).

Großbritanniens Premierminister David Cameron habe Russlands Präsident Wladimir Putin am Sonntagabend in einem Telefongespräch deutlich gemacht, dass Putin seinen Kurs ändern und bei der Stabilisierung der Ostukraine mithelfen müsse, sagte eine Regierungssprecherin in London. Cameron habe damit gedroht, dass die Außenminister der EU-Staaten am Dienstag angesichts der russischen „Untätigkeit“ schärfere Sanktionen beschließen könnten.

„Wir sind bereit, die Leitung an Niederlande zu übergeben“

Große Abhängigkeit von russischem Erdgas
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32 Kommentare zu "Sanktionen nach MH17-Unglück: Der drohende Wirtschaftskrieg mit Russland"

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  • Und Drohnenkrieger Obama (oder alternativ die Bezeichnung von P.C. Roberts), der Menschen hinterhältig umbringen lässt, ist Ihnen dann natürlich auch eine Trillion mal lieber.
    In meiner persönlichen Auffasung von Gerechtigkeit ist übrigens Obama ein Kanditat für den Internationalen Gerichtshof in Den Haag...

  • "Setzen, SECHS MINUS !!!!"

    Hey, es ist doch nicht *mein* Problem, wenn Du an so einen Blödsinn glaubst. :-) Du wirst damit belächelt, nicht ich... ;)

  • Das besonders Perfide ist auch noch, dass mit den ehemaligen "Schlächtern" vom Tienamen-Platz in China nach einer kurzen (den eigenen Bürgern als Strafmaßnahme der "freien westlichen Welt" verkauften) Sanktionspause neben D natürlich auch die City und die USA nun wieder vortreffliche Geschäfte machen (und z.B. westliche Unternehmen den Chinesen sogar Software zur noch lückenloseren Überwachung der eigenen Bürger verkaufen).
    Jetzt bemühen die Transatlantiker also die massenpsychologische (ich empfehle in meinen Beiträgen dazu immer wieder Gustave Le Bon: den studierte nämlich bereits Goebbels ausgiebig) Wirkung des "Good Guy" (Obama) - "Bad Guy" (Putin).
    Selbstverständlich wird hier unterschlagen, dass Dronenkrieger (Paul Craig Roberts nennt ihn sogar Drohnenmörder) Obama NACHWEISLICH mehr Menschen hat umbringen lassen als Putin.
    Wenn man nicht selbst doch irgendwie involviert wäre, könnte man diese perfide Massenpsychologie sogar mit höchstem wissnschaftlichen Interesse malganz rational einfach nur analysieren...

  • "Ja dann fragen Sie mal bitte ihre Medienvertreter warum wir in ihren "freien" Medien nichts zu folgenden Themen erfahren?"

    Also erstens findet man durchaus mehrere Artikel zu Chemtrails, Haarp... usw. z.B. im Spiegel (=> Goolge). Zweitens ist dein eigentlicher Punkt wohl der, dass man nichts im Sinne deiner Interpretation findet. Das liegt allein daran, dass Deine Behauptungen einfach unbelegt/unbewiesen - also Quatsch sind.

  • Ja dann fragen Sie mal bitte ihre Medienvertreter warum wir in ihren "freien" Medien nichts zu folgenden Themen erfahren?

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    Wie man Krebs heilt!

    Folgende Wissenschaftler, erklären Ihnen was Krebs ist und wie man es ohne teure Medikamente heilen kann.

    Dr. Robert Beck, Dr. Galina Schatalova, Dr. Tamara Lebedewa und Dr. Johanna von Budwig

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    Freie Energie!

    Kosmischer Energie bzw. freier Raumenergie?
    ( Dr. Yoshiro Nakamats, Nikola Tesla )

    Prof. Dr. Claus W. Turtur Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften Schreibt:

    "Auch wenn ich die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie der freien Raumenergie bereits erfolgreich im Labor nachweisen konnte - ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig."

    Die Frage auch hier, warum MUSSTE Prof. Dr. Claus W. Turtur seine Arbeit einstellen und warum erfahren wir nichts davon in den "freien" Medien?
    freieenergie24 com

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    Luftverschmutzung durch Chemtrail!

    Seit Jahren werden toxische Stoffe über Deutschland versprüht!!! ( Chemtrails )

    Der Himmel ist voller giftiger Chemtrails!

    Warum berichten die Medien nicht über Chemtrails?

    sauberer-himmel.de

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    Wer noch mehr will sollte noch nach folgenden Stichworten suchen:

    Haarp, "Die Bilderberger", Kolloidales Silber, etc.

  • "Und jetzt spiele ich mal Volkslehrer und erteile Dir eine Note :"

    Lieber Volkslehrer, bist Du eigentlich sicher, dass Du überhaupt verstanden hast, was ich geschrieben habe? *g* Glaubst Du, Du kannst Dir noch einmal durchlesen, was ich geschrieben habe und dann mal zusammenfassen, was mein Punkt ist? Du argumentierst nämlich vollkommen an mir vorbei... ;)

  • "Die amerikanischen Sanktionen schmerzen Russland, aber sie bewirken nicht viel, wenn Europa wieder den Schwanz einzieht. Wenn brutale Aggression nicht ausreicht, damit Frankreich sich von der Lieferung moderner Waffen zurückzieht und der Siemens-Chef nicht auf einen Besuch in Putins Datscha verzichten kann, ist das nicht der Beweis für fehlendes Rückgrat, politischen Willen und Vorstellungskraft? ... Wenn das Unglücksflugzeug zur Lufthansa gehörte und 200 Deutschen an Bord gehabt hätte, hätte die Regierung in Berlin vielleicht mehr Mut und die deutschen Konzerne würden länger überlegen, ehe ihre Chefs zu Pilgerreisen um weitere Verträge eilten." (Gazeta Wyborcza).

    Treffender kann man es nicht formulieren. Und wie ich schon sagte: Trotz NSA und Goldman Sachs sind mir die Amis eine Trillionen mal lieber, als das neofaschistische Russland.

  • Die transatlantischen Speichellecker promoten TTIP und den Ausverkauf der deutschen Interessen auch schon in abstoßender Weise:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/mh17-malaysian-airlines-und-der-konflikt-mit-russland-a-982061.html
    Wie schon des öfteren hier geschrieben: ein starker eurasischer Wirtschaftsraum mit D als High-Tech-Endproduktelieferant und Russland als Rohstofflieferant (= ideale ökonomische Symbiose) ist nun einmal der absolute Alptraum für Amerika und natürlich auch die City of London.
    Man kann es auch noch viel deutlicher formulieren:
    Wir sind...inmitten einer epochalen tektonischen Verschiebung in der globalen politischen Macht, der globalen Machtbalance. Die Zukunft – für die Länder der Europäischen Union als auch für einen Großteil der Welt – liegt in der Zukunft der Völker oder Länder Eurasiens. Im Moment sind die europäischen Eliten KLINISCH SCHIZOPHREN: die eine Hälfte ihrer Anhänglichkeit klammert sich immer noch verzweifelt an das Atlantik-Bündnis mit den Vereinigten Staaten, die andere Hälfte ihrer Vernunft erkennt rational an, dass die Zukunft im Osten liegt – ob es Russland ist, ob es China ist, ob es die zahlreichen Ländern dazwischen in Zentralasien, im Nahen Osten sowie Teile von Afrika sind.
    Europa hat jedes Potenzial, jede Möglichkeit und jede Ressource, um eine wirtschaftliche Renaissance zu schaffen, wie die Welt sie noch nie gesehen hat. Wenn die Europäer ihren Wagen weiter an den NATO-amerikanischen Stern orientieren, dann sind die Aussichten für Europa in der Tat düster."
    http://www.larsschall.com/2011/03/30/wir-sind-inmitten-einer-epochalen-tektonischen-verschiebung-%E2%80%93-teil-2/
    Die ultimativen Interessen der City und der USA heute liegen also in einer wirtschaftlichen Schwächung und nicht in einer Stärkung Deutschlands.
    Der letzte wirklich GROSSE deutsche Politiker, dem absolut glasklar war, wie fatal sich eine Ausgrenzung Russlands für sein eigenes Land auswirken würde, war übrigens Bismarck. Ist lange her...

  • @Georg Brandt

    Sie glauben an Pressefreiheit in einer Welt die vom privaten FED-Dollar regiert wird?

    Wir leben in einer globalen Welt mit offenen Märkten in der man für private FED-Dollar alles kaufen kann! ( Auch Reuter, DPA, HB, etc ... )

    Die deutsche Presse wird nicht von Deutschen kontrolliert!
    Die griechische Presse nicht von Griechen!
    Die spanische Presse nicht von Spaniern!

    und so weiter...

    Welche Macht haben die Medien bzw. Medienmacher in unserer Gesellschaft?

    Wer steht hinter den gleichgeschalteten Systemmedien?

    Die Antwort finden Sie im "Schuldgeldsystem" der internationalen Bankster!!!

    Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" suchen.


    Bsp.

    Axel Springer AG ein in Europa führendes Medienunternehmen ist der größte deutsche Zeitungs- und drittgrößte Zeitschriftenverlag. (Bild, Die Welt, ...)

    Was kostet Axel Springer?

    Axel Springer AG: Marktkapitalisierung ca. 3,39 Mrd Euro

    George Soros (Investor) geschätztes Vermögen: 15,4 Milliarden Euro (20 Milliarden Dollar)

    Übrigens muss man nicht 3,39 Mrd Euro ausgeben, es reicht wenn man 50,1% der Aktien (1,7 Mrd) besitzt, um zu bestimmen welche "Nachrichten" morgen in der Zeitung steht!

    http://www.axelspringer.de/artikel/Aktionaersstruktur_43161.html

    Die Frage ist, werden wir hier alle medial gegeneinander ausgespielt nach dem Motto teile und herrsche?

  • "Die Journalisten stehen nicht in Studios, sondern hocken in geistigen Schützengräben und versprühen ihr Gift über das informationelle Schlachtfeld."

    Ich vermute eher, dass sich Journalisten sich auf Fakten und belegbare Tatsachen stützen müssen. Du hingegen schreibst hier Dinge, die weitgehend auf Spekulation und eine sehr tendenziöse Wahrnehmung gepaart mit unbelegten bzw. unbelegbaren Behauptungen basieren. So etwas kann kein ernstzunehmender Journalist schreiben, ohne sich komplett lächerlich zu machen, weil hier der Realitätsbezug und jedweder Beweis bzw. Beleg fehlt.

    Jeder würde sofort fragen: "Ja, woher haben Sie denn das ?" Ohne nachprüfbare Quellen und sonstige gute Belege wirst Du damit bestendalls ignoriert, schlimmstenfalls ausgelacht...

    Glaub aber nicht, dass meine Deine Geschichte nicht sofort drucken würde, wenn Du dafür Belege hättest, das wäre nämlich die Sensation. Und so wie ich Journalisten und Medienvertreter kennen gelernt habe, würde man sich sofort auf Deine Story stürzen...

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