Scharfer Wettbewerb
Sanacorp-Gewinn ist zurückgegangen

Der scharfe Wettbewerb und die Gesundheitsreform belasten den bayerischen Pharmahändler Sanacorp weiter.

HB FRANKFURT. In den ersten neun Monaten sei das Ergebnis vor Steuern auf 12,5 Mill. von 21,2 Mill. Euro vor Jahresfrist eingebrochen, teilte Sanacorp am Dienstag in Planegg bei München mit. Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro. Um der sinkenden Rohmarge gegenzusteuern, habe das Management Schritte zur Verbesserung der Erträge auf den Weg gebracht.

Für das Schlussquartal erwartet der Vorstand zwar einen weiteren Umsatzzuwachs. Allerdings werde der Gewinn in diesem Jahr voraussichtlich unter dem Wert von 2006 liegen, kündigte der Vorstand an. Bei der Dividendenausschüttung werde es aber Kontinuität geben. 2006 hatte Sanacorp bei einem Umsatz von 2,5 Mrd. Euro einen bereinigtes Ergebnis vor Steuern von 26,1 Mill. Euro erzielt. Die Aktionäre hatten 99 Cent je Vorzugs- und 94 Cent je Stammaktie erhalten.

Sanacorp, die mehrheitlich einer Apothekergenossenschaft gehört, steht kurz vor der Fusion mit der der französischen Cerp Rouen. Beide Firmen wollen eine gemeinsame Dachgesellschaft in Italien gründen. In sie soll der Großhandel in Deutschland, Frankreich und Belgien eingebracht werden. An der Gesellschaft mit Sitz in Bologna sollen beide Unternehmen jeweils 50 Prozent halten. Mit der Gründung der Holding würde das größte apothekereigene Großhandelsunternehmen in Europa entstehen.

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