Schlechte Sicht in Danzig: Lufthansa-Maschine mit Problemen beim Landen

Schlechte Sicht in Danzig
Lufthansa-Maschine mit Problemen beim Landen

Drei Anläufe bei schlechter Sicht: Eine Lufthansa-Maschine aus München hatte beim Anflug auf Danzig enorme Probleme. Nach drei Versuchen wurde der Anflug abgebrochen und die Maschine nach Warschau umgeleitet.
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DanzigAuf dem Flug von München nach Danzig (Gdansk) hat sich ein Lufthansa-Pilot am Sonntag wegen schlechter Sicht zum Kurswechsel entschlossen. Die Maschine vom Typ Embraer ERJ-195 landete am Abend in Warschau, nachdem drei Landeanflüge in Danzig gescheitert waren. Die Passagiere würden nun mit Bussen in die nordpolnische Hafenstadt gebracht, sagte ein Warschauer Flughafensprecher. Die Maschine sei leer nach München zurückgeflogen.

Ein Sprecher des Flughafens Danzig sagte am Abend im Nachrichtensender „TVN 24“, der Pilot habe beschlossen, nicht in Danzig zu landen, so lange sich dort die Sichtverhältnisse nicht besserten. Nach Angaben des Sprechers betrug die Sichtweite am Nachmittag drei Kilometer, die Wolkendecke begann in einer Höhe von 200 Metern.

Das Instrumentenlandesystem (ILS), das bei solchen Verhältnissen vom Boden aus die Piloten bei der Landung unterstützt, sei derzeit wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet.

Die Lufthansa-Maschine kreiste in der Hoffnung auf bessere Sichtverhältnisse rund zwei Stunden über dem nordpolnischen Luftraum, ehe der Pilot Kurs auf Warschau nahm.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schlechte Sicht in Danzig: Lufthansa-Maschine mit Problemen beim Landen"

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  • @ Henry Wuttke

    Was haben Sie den eingenommen?

    Lt. Artikel handelt es sich um ein Flugzeug vom Typ Embraer.

    Umleitungen sind keine Panne, sie passieren täglich bei allen Fluglinien der Welt und zeigen Verantwotungsbewußtsein.

    Lufthansa bietet eine Soforthilfe i.H.v. 50.000 € an, Entschädigungszahlungen haben damit gar nichts zu tun. Dieser Betrag liegt übrigens weit über den gesetzlich vorgegebenen Werten.

    Der Rest Ihres Beitrags ist zu absurd, um ihn zu kommentieren!

  • Schon wieder ein Airbus A320 involviert.
    Wenn Flugzeuge bei stürmischem Wetter umgeleitet werden, zeigt dies die verantwortungsvolle Entscheidung. Doch reisen die Pannen der Airline nicht ab. So auch in Halifax. Ein Airbus A320 von Air Canada ist bei einer Bruchlandung in Halifax schwer beschädigt worden. Rund zwei Dutzend der insgesamt 138 Personen an Bord kamen zur Beobachtung und Behandlung mit Verletzungen ins Krankenhaus. Jetzt gilt es, die Umstände vom Todesflug der A320 in den französischen Alpen restlos aufzuklären.
    Das Unternehmen Germanwings hat nicht garantiert, dass der Chefpilot jeder Zeit in sein Cockpit kommen kann. Genau dafür muss sich das Unternehmen Germanwings verantworten. 50.000,- € Entschädigung ist einfach nur lächerlich. Hier sind mindestens 250.000,- € Entschädigung zu bezahlen. Die zwei Personenregelung im Cockpit garantiert keine 100% Sicherheit, wäre aber ein Schritt in die richtige Richtung.
    Ob der Co-Pilot der Unglücksmaschine A320 wirklich den Crash mit dem Berg suchen wollte ist nicht ganz sicher. Genauso konnte der Co-Pilot Andreas Lubitz ein irrsinniges Manöver durchführen wollen, um bei geglückter Landung als Held dazustehen. Die A320 hat bei seinem Manöver einen technischen Fehler offenbart, so dass selbst bei vollem Schub diese Maschine nicht mehr über den Berg fliegen konnte. Er wollte bei seinem Manöver nicht gestört werden, deshalb hat der Co-Pilot Andreas Lubitz, auch aufgrund seinen krankhaften Entschluss, den Chefpilot nicht mehr in das Cockpit gelassen. Um auch diese These zu beweisen oder zu entkräften ist das Auffinden des Flugschreibers nötig. Auf jeden Fall liegt die eine große Mitschuld bei dem Unternehmen Germanwings.



  • ....der Meinung schließe ich mich an...das so mittlerweile das HB Niveau....lesen wir jetzt auch bald, dass es einen Unfall in der Kabine gegeben hat weil eine Stewardes versehentlich Kaffee über einen Pax geschüttet hat...was soll das...Gier nach sensationen...Unsicherheit schüren?...ein ekliger Oportunismus ist das, nichts anders...

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