Schlecker-Verwalter erklärt Insolvenz: Für den Zukunftsplan reichte das Geld nicht mehr

Schlecker-Verwalter erklärt Insolvenz
Wie das Drogerie-Imperium unterging

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Für den Zukunftsplan reichte das Geld nicht mehr

Preise werden erhöht, um sinkende Umsätze auszugleichen, noch mehr Kunden bleiben weg. Für den von Schlecker selbst erdachten Zukunftsplan „Fit for Future“ reicht das Geld nicht. Mit einem Minus von mehr als 200 Millionen Euro im Jahr 2011 geht das Unternehmen Anfang 2012 in die Insolvenz.

Ausländische Teile werden danach verkauft, in Deutschland glaubt Geiwitz an eine Sanierung mit einem anderen Konzept und deutlich weniger Filialen, sofern das Geld dafür aufzutreiben ist. Eher ein Mini-Supermarkt wie an der Tankstelle soll Schlecker sein, nicht mehr reine Drogerie. „Wir hatten am Ende des Tages auch einen Käufer für dieses Konzept“, sagt Geiwitz. Letztlich springt aber auch der ab, Schlecker ist am Ende.

Mehr als eine Milliarde Euro an Forderungen haben die Gläubiger insgesamt angemeldet. Was am Ende für sie noch herausspringt, und was der Prozess dazu beiträgt, ist unklar. Geiwitz will über Schadenersatzklagen bei Lieferanten im besten Fall 300 Millionen Euro eintreiben, die dann in die Insolvenzmasse fließen. Aus ihr werden auch die ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter bedient.

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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Martin-Werner Buchenau
Martin-W. Buchenau
Handelsblatt / Korrespondent

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