Schlussquartal: Deutsche essen öfter bei McDonald's

Schlussquartal
Deutsche essen öfter bei McDonald's

Burger und Cola, Salate und Fruchtsäfte: McDonald's trifft mit seinem breiten Angebot den Geschmack der Kundschaft. Auch viele Deutsche lieben diese Kreationen.
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Oak BrookDer Hunger auf Fast Food hält an: Branchenprimus McDonald's hat im vergangenen Jahr kräftig zulegen können. Zu den besten Kunden zählten dabei die Deutschen, wie der US-Konzern am Dienstag erklärte. Als Gründe für den steten Zustrom von Hungrigen führte Firmenchef Jim Skinner die Einführung neuer Menüs und die Verschönerung der Filialen an.

McDonald's bietet neben Burgern, Fritten und Cola längst auch Salate oder Fruchtsäfte an. Hinzu kommen Kaffee und Kuchen in den McCafé-Ecken. Das Konzept geht auf, wie die Geschäftszahlen zeigen: Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz weltweit um 12 Prozent auf 27,0 Milliarden Dollar (20,8 Mrd Euro). Der Gewinn kletterte ähnlich stark auf unterm Strich 5,5 Milliarden Dollar.

Genaue Zahlen zum Geschäft hierzulande veröffentlichte McDonald's zwar nicht. Innerhalb Europas habe die Kette aber in Frankreich, Großbritannien, Russland und eben Deutschland am kräftigsten zugelegt, hieß es. Das schafft Arbeitsplätze: Die Deutschland-Tochter hatte jüngst bekanntgegeben, in diesem Jahr 2000 Leute einstellen zu wollen.

Schon im vergangenen Jahr hatte McDonald's in der Bundesrepublik 2000 neue Stellen geschaffen. Insgesamt arbeiten hierzulande 64 000 Menschen in 1400 Restaurants für die mit Abstand größte Fast-Food-Kette der Welt. Deutschland ist für McDonald's der viertgrößte Markt hinter den USA, Japan und Frankreich.

McDonald's war vor gut 40 Jahren nach Deutschland gekommen und hatte das Fast Food hierzulande etabliert. Insgesamt ist der Konzern in 119 Ländern mit 33 000 Filialen vertreten. In diesem Jahr sollen nach den Worten von Konzernchef Skinner weitere 1300 Standorte hinzukommen; zudem soll die Renovierung bestehender Restaurants weitergehen.

Alleine im Schlussquartal konnte McDonald's 6,8 Milliarden Dollar umsetzen und unterm Strich 1,4 Milliarden Dollar verdienen. Das war etwa ein Zehntel mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei herrscht insbesondere im Heimatmarkt USA ein harter Wettbewerb mit Rivalen wie Burger King, Wendy's oder der Kaffeehaus-Kette Starbucks. Vor Börseneröffnung in New York stieg die Aktie leicht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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