Schmiergeldzahlungen
Verdächtiger in Ikea-Affäre nimmt sich das Leben

Der Hauptbeschuldigte in der Schmiergeld-Affäre bei der deutschen Zentrale der schwedischen Möbelhauskette Ikea hat sich in seiner Gefängniszelle erhängt.

HB FRANKFURT. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main am Freitag mit. bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Dem 56 Jahre alten Bauleiter der deutschen Ikea-Zentrale in Wallau bei Wiesbaden waren Bestechlichkeit und Untreue vorgeworfen worden. Er soll gemeinsam mit anderen Verdächtigen einen Schaden von mehr als zwei Millionen Euro verursacht haben, indem er Bauaufträge gegen Schmiergeld erteilte.

In dem Korruptions-Verdachtsfall sitzen noch ein anderer Ikea-Bauleiter und zwei Bereichsleiter einer Baufirma in Untersuchungshaft. Ein weiterer, ursprünglich inhaftierter Beschuldigter war in Nordrhein-Westfalen auf freien Fuß gesetzt worden. Insgesamt gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft rund 20 Verdächtige. Eine Sprecherin sagte, die Ermittlungen würden jetzt mühsamer, weil der Bauleiter habe aussagen wollen. Der zweite Bauleiter habe inzwischen ein Teilgeständnis abgelegt.

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