Schmuckeinzelhändler
Bei Tiffany fällt das Frühstück karger aus

Der US-Schmuckeinzelhändler Tiffany will trotz drastisch einbrechender Gewinne in der Wirtschaftskrise profitabel bleiben. Unternehmenschef Michael Kowalski bekräftigte die Ergebnisprognose für das aktuelle Geschäftsjahr. Die Umsatztalfahrt schwäche sich allmählich ab. In Europa läuft das Geschäft noch ganz ordentlich.

HB NEW YORK. In Tiffanys Ende April abgeschlossenem ersten Geschäftsquartal stürzte der Überschuss erneut um 62 Prozent auf rund 24 Mio. Dollar (17 Mio Euro) ab. Der Umsatz fiel auch durch den wieder stärkeren Dollar um 22 Prozent auf 523 Mio. Dollar, so Tiffany. Besonders bitter: Am New Yorker Stammsitz brachen die Einnahmen sogar um 42 Prozent ein.

In Europa sanken die Umsätze dagegen weit weniger stark um acht Prozent auf knapp 56 Mio. Dollar, währungsbereinigt kletterten sie sogar um 18 Prozent. Der Grund: Tiffany eröffnete allein hier binnen Jahresfrist sechs neue Geschäfte. Weltweit hatte die Luxus- Kette zuletzt 209 Filialen und damit 17 mehr als ein Jahr zuvor.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2009/2010 (30.1.) rechnet Tiffany entsprechend seiner zuletzt gesenkten Prognose mit einem Umsatzminus von insgesamt elf Prozent und einem etwas weniger starken Rückgang im Europa-Geschäft. Der laufende Stellenabbau von rund zehn Prozent werde durch Einmalkosten die Gewinnmarge drücken. Je Aktie erwartet Tiffany einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,50 und 1,60 Dollar.

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