Schmuckeinzelhändler
Trauriges Frühstück bei Tiffany

Luxus geht auch in der Krise? Oft, aber bestimmt immer: Tiffany muss zum Beispiel kräftig bluten: Die Wirtschaftskrise hat dem Schmuckeinzelhändler einen kräftigen Gewinneinbruch beschert.

HB NEW YORK. Der Überschuss stürzte im vierten Geschäftsquartal auch durch hohe Kosten für einen Stellenabbau um rund drei Viertel auf 31 Mio. Dollar ab. Der Umsatz fiel besonders durch das schlechte US-Geschäft um 20 Prozent auf 841 Mio. Dollar. Bisher gebe es keine Anzeichen für eine Trendwende, warnte Tiffany & Co. am Montag in New York.

In Europa konnte der Luxus-Einzelhändler seinen Umsatz dagegen fast stabil halten. Währungsschwankungen herausgerechnet stiegen die Erlöse hier sogar. Allerdings ist Tiffany stark vom US-Heimatmarkt und besonders dem zuletzt extrem schwachen Geschäft am Stammsitz in New York abhängig.

Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr (31. Januar) brach der Gewinn um rund ein Drittel auf 220 Mio. Dollar ein. Der Umsatz gab um knapp drei Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar nach.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Tiffany nun auch durch eine Talfahrt in Europa einen Umsatzrückgang um weitere elf Prozent, bisher liege das Minus sogar über 20 Prozent. Der Gewinn je Aktie soll 1,50 bis 1,60 Dollar betragen und damit niedriger ausfallen als von Analysten erwartet. Durch den Abbau von zehn Prozent der Stellen erwartet Tiffany Einsparungen von etwa 60 Mio. Dollar pro Jahr.

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