Schnellrestaurant-Kette
Burger King laufen deutsche Gäste davon

Die weltweit zweitgrößte Schnellrestaurant-Kette Burger King kämpft mit sinkenden Gästezahlen. Das gilt vor allem für das Geschäft in Deutschland. Aber auch weltweit sieht es nicht gut aus. Das belastet die Aktie massiv.

HB MIAMI. Angesichts der Wirtschaftskrise erlitten Burger Kings rund 650 deutsche Filialen im März den stärksten Rückgang in einem auch international deutlich schwächeren Geschäft. Die Gewinnmargen des gesamten Konzerns fielen dadurch von Januar bis März geringer als erwartet aus, warnte der McDonald's-Rivale am Mittwoch in Miami.

Der Konzernumsatz lag im abgelaufenen Quartal bei 600 Mio. Dollar. Das minimale Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr verdankt Burger King unter dem Strich 355 neuen Restaurants. Weltweit gibt es damit mehr als 11 800 Filialen.

In Deutschland will die Fast-Food-Kette mit Sonderangeboten wie einem 0,99-Euro-Menü und längeren Öffnungszeiten in den Morgenstunden mehr Kunden anlocken. Im April habe sich die Lage vor allem durch das Ostergeschäft wieder etwas gebessert.

Der Gewinn je Aktie für das dritte Geschäftsquartal werde zwischen 0,33 und 0,35 Dollar liegen, berichtete Burger King. Ein Jahr zuvor waren es 0,30 Dollar. Genaue Zahlen will der Konzern in zwei Wochen vorlegen.

Der weit größere Marktführer McDonald's konnte dagegen bisher von der Krise profitieren und Gewinn sowie Umsatz 2008 klar steigern. Der Branchenprimus hat seine Quartalsergebnisse für Mittwoch kommender Woche angekündigt.

Burger King betreibt gewöhnlich nur einen kleinen Teil der Lokale selbst, 90 Prozent gehören Lizenznehmern. In Deutschland ist der Anteil jedoch weit größer und im weltweiten Vergleich mit am höchsten.

An der Börse kamen die Zahlen überhaupt nicht gut an. Die Aktie lag zwischenzeitlich über 15 Prozent im Minus.

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