Schokofabrikant Stollwerck
Abschied aus Köln

Dom adé: Der Schokoladenhersteller Stollwerck, bekannt für Produkte wie Alpia oder Sarotti, verlässt die Stadt Köln nach mehr als 175 Jahren. Die Zentrale wird nach Schleswig-Holstein verlegt. Der Grund: Sparmaßnahmen.
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DüsseldorfDie Schokolade von Stollwerck kommt schon lange nicht mehr aus Köln. Nun verlässt das Unternehmen die Stadt auch mit seiner Zentrale. Diese wird 2015 nach Norderstedt in Schleswig-Holstein verlagert, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) übereinstimmend berichten. Den 130 Mitarbeitern werde dort ein Arbeitsplatz angeboten, hieß es demnach von Unternehmensseite. In Norderstedt befindet sich bereits eine der drei deutschen Produktionsstätten des Traditionskonzerns.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Fons Walder zum „Kölner Stadt-Anzeiger“, aber das Unternehmen müsse sparen. Walder ist Alleininhaber der belgischen Baronie-Gruppe, zu der Stollwerck seit 2011 gehört. Das Kölner Traditionsunternehmen produziert Schokolade wie Alpia und Sarotti.

In Köln befinden sich bisher noch Abteilungen wie Entwicklung, Vertrieb und Einkauf. Mit Stollwerck verliert die Stadt mit dem Dom eines seiner ältesten Unternehmen. Vor 175 Jahren begann das Unternehmen dort mit seiner Hustenbonbonproduktion, erst später kam Schokolade hinzu.


Lisa Hegemann
Lisa Hegemann
Handelsblatt Online / Freie Mitarbeiterin

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