Schuhhändlerbund fürchtet reine Übernahme
Sabu lässt Fusion mit Garant Schuh platzen

Der Zusammenschluss der Schuhhändler-Gemeinschaften Sabu und Garant Schuh ist geplatzt. Die Sabu Schuh-Verbund eG (früher Salamander-Bund) erklärte die Verhandlungen für gescheitert, wie die Einkaufsgemeinschaft am Montag mitteilte.

Reuters KORNWESTHEIM. Die 1200 Schuhhändler des Sabu fürchteten nach eigenen Angaben vor allem um den eigenständigen Auftritt am Markt. So habe der Aufsichtsrat von Garant Schuh die Aufgabe der Sabu-Konzernzentrale in Kornwestheim betrieben. „Dies legt die Vermutung nahe, dass seitens der Garant AG keine Partnerschaft, sondern lediglich eine Übernahme beabsichtigt war“, hieß es in einer Mitteilung.

Durch den im Mai angekündigten Zusammenschluss sollte ein Verbund von rund 6100 Schuh-, Sport- und Lederwarenfachhändlern in Europa entstehen. Garant hatte später rechtliche Hürden für die Fusion als Grund für eine Verzögerung angeführt.

Garant übernimmt im Oktober 230 Filialen der verlustreichen Salamander-Gruppe von deren Eigentümer Energie Baden-Württemberg (EnBW) und eine Schuh-Fabrik in Ungarn. Der aus einem Verbund von Salamander-Händlern hervor gegangene Sabu hat mit der Salamander AG gesellschaftsrechtlich nichts mehr zu tun.

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