Schwache Nachfrage
Marktforscher GfK dämpft die Erwartungen

Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr hat Deutschlands führendes Marktforschungsinstitut GfK seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr gesenkt. Immerhin hatte das Unternehmen die Investoren schon vorher gewarnt.

HB MÜNCHEN. Das Marktforschungsunternehmen GfK hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das Konzernergebnis sei zwischen April und Juni um mehr als 15 Prozent auf 19,25 Millionen Euro gefallen, teilte die Nürnberger Gesellschaft am Dienstag mit.

Bereits Anfang des Monats hatte GfK die Investoren auf einen Einbruch des Geschäfts eingestellt und dies mit der schwächeren Nachfrage aus der Auto- und Pharmaindustrie begründet. Betroffen sind vor allem die Geschäftsfelder Custom Research und HealthCare, in denen Marktdaten zur Preis- und Produktpolitik in bestimmten Märkten erhoben und Analysen zu Medikamenten und der Kundenzufriedenheit erstellt werden.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekräftigte aber die Erwartung einer Umsatzsteigerung von mehr als fünf Prozent im Gesamtjahr. „Das Unternehmen erwartet damit, das durchschnittliche Branchenwachstum erneut zu übertreffen, das nach aktuellen Schätzungen von Experten im Jahr 2007 bei rund fünf Prozent liegen wird“, hieß es. Gleichzeitig solle die Gewinn-Marge im Gesamtjahr nun jedoch nur noch bei „bis zu 13,5 Prozent“ statt wie bisher bei mehr als 13,5 Prozent liegen, teilte die GfK mit.

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