Schwaches viertes Quartal - Analysten enttäuscht
Marks & Spencer setzt weniger um

Vor allem wegen einer schwachen Entwicklung im Bekleidungsgeschäft hat der britische Einzelhändler Marks & Spencer im vierten Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang verbucht und damit die Erwartungen der Analysten enttäuscht.

HB LONDON. Bereinigt seien die Umsätze ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln um 5,2 % zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Die Schätzungen der von Reuters befragten Analysten hatten in einer Spanne zwischen einem Rückgang um 2,4 % und einer Zunahme um 2,3 % gelegen.

Unternehmenschef Roger Holmes gab außerdem bekannt, er gehe davon aus, dass das Unternehmen auf dem Bekleidungsmarkt im zweiten Quartal in Folge Marktanteile verloren habe. Damit hätte Marks & Spencer seine Marktposition seit 15 Monaten nicht mehr verbessern können. Die Aktien des Unternehmens fielen im frühen Handel an der Londoner Börse um fast vier Prozent.

„Die Umsätze im Quartal sind eindeutig nicht gut genug“, sagte Holmes. „Wir unternehmen Schritte in vielen Bereichen, um die Transformation unseres Geschäfts zu beschleunigen und bessere Ergebnisse abzuliefern.“ Das Unternehmen ergänzte, seine strikte Kostenkontrolle werde die enttäuschende Entwicklung bei den Umsätzen aber ausgleichen, so dass der Jahresgewinn im Rahmen der Analystenerwartungen liegen werde. Analysten rechnen mit einem Gewinn von rund 755 Mill. Pfund.

Auch im Lebensmittelbereich lagen die Umsätze von Marks & Spencer im vierten Quartal unter den Erwartungen der Analysten. Sie gingen bereinigt um 1,4 % zurück.

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