Schwarze Zahlen
Salamander erholt sich nach Konkurs

Für den traditionsreichen Schuhkonzern Salamander geht es nach Jahren des Niedergangs wieder aufwärts. Wenige Monate nach dem Konkurs kündigte das Unternehmen wieder schwarze Zahlen an.

HB DÜSSELDORF. "Bis Mitte nächsten Jahres wird das Filialnetz in Deutschland von 52 auf 60 Läden ausgebaut", sagte Norbert Breuer, Geschäftsführer von Salamander, dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Schon im laufenden Jahr will Breuer wieder schwarze Zahlen schreiben.

Das Traditionsunternehmen aus Kornwestheim war im Herbst vergangenen Jahres mit dem damaligen Mutterkonzern Garant Schuh + Mode Konkurs gegangen. Im März übernahm der deutsch-chinesische Luxusgüterkonzern Egana-Goldpfeil die Salamander GmbH mit 52 Salamander-Filialen in Deutschland, 117 im europäischen Ausland, den Markenrechten an der Schuhmarke Salamander sowie der Lizenz für die Kinderschuhmarke Lurchi.

Egana-Goldpfeil verfügt über rund 50 eigene oder in Lizenz vertriebenene Luxusmarken der Sparten Lederwaren, Schmuck und Uhren, hat aber kein eigenes Filialnetz. Schon ab Herbst sollen deswegen Taschen von Comtesse und Goldpfeil sowie Accessoires von Joop in ausgewählten Salamander-Läden verkauft werden. „Salamander wird nach und nach höherpreisige Schuhmarken anbieten, um die Luxusmarken von Egana-Goldpfeil einzubinden“, sagte Breuer dem Handelsblatt.

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