Schweiz gilt als attraktiver aber schwieriger Markt
Aldi greift in der Schweiz an

Deutschlands größter Lebensmittel-Discounter Aldi will in einen der am stärksten abgeschotteten Einzelhandelsmärkte Europas vordringen. Der Vorstand der Unternehmensgruppe Aldi Süd habe sich entschlossen, in die Schweiz zu expandieren, sagte eine Firmensprecherin dem Handelsblatt.

HB ZÜRICH. Schweizer Kunden vermissten derzeit ein hochwertiges Discount-Angebot, heißt es in einer Mitteilung der Mülheimer Zentrale. Aldi sei auf der Suche nach Standorten und führe „intensive Gespräche mit den Entscheidungsträgern der Schweizer Kommunen“.

Eine der ersten Filialen wird im ostschweizerischen Romanshorn entstehen, wo Aldi rund 1,4 Mill. Euro investiert. Branchenbeobachter der Schweizer Tochter der deutschen Gesellschaft für Konsumforschung rechnen mit 50 bis 60 Märkten, die Aldi vom kommenden Jahr an in der Schweiz errichten könnte.

Der deutsche Discounter hat bereits in Österreich, Irland, Großbritannien, Australien und den USA Filialen errichtet. Doch die kaufkräftige Schweiz ist noch ein weißer Fleck auf der Firmenlandkarte. Der Handel wird hier bisher sehr stark von zwei Ketten dominiert: Coop und Migros erwirtschaften zusammen 72 Prozent des eidgenössischen Branchenumsatzes. Den Rest des Marktes teilen sich zwei Discounter, die auf etwas mehr als zehn Prozent Marktanteil kommen, und diverse kleine Anbieter. Zum Vergleich: In Deutschland kommen die Discounter auf mehr als ein Drittel des Umsatzes im Lebensmitteleinzelhandel.

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