Schwieriges Jahr für Erotikkonzern
Beate Uhse bekräftigt Ziele

Der größte Erotikkonzern in Europa, Beate Uhse, durchlebt ein schwächeres zweites Geschäftsquartal. Nichtsdestotrotz hält Beate-Uhse-Chef Christian Lindemann an den Geschäftszielen für das Gesamtjahr fest und bekräftigt die Dividendenpolitik des Unternehmens.

HB HAMBURG. Konzernchef Otto Christian Lindemann sagte am Montag am Rande der Hauptversammlung in Hamburg, Umsatz und Vorsteuergewinn sollten 2004 wie geplant zulegen. „Ich denke schon, dass wir knapp 290 Millionen Umsatz - das wäre ein Plus von knapp zehn Prozent gegenüber Vorjahr - erreichen werden.“ Der Gewinn vor Steuern werde voraussichtlich bei 21,8 Millionen Euro liegen und damit zum Vorjahr um 13 Prozent steigen.

Zur bisherigen Geschäftsentwicklung in diesem Jahr sagte der Beate-Uhse-Chef: „Das erste Quartal war gut, das zweite ist jahreszeitenbedingt immer ein bisschen schwächer, das war in diesem Jahr auch wieder so. Ich kann im Moment nicht erkennen, dass wir unser Ziel nicht erreichen.“

Beate Uhse hatte bereits nach dem ersten Quartal seine Ziele für 2004 bekräftigt, aber ein schwieriges Jahr prognostiziert. Von Januar bis März hatte der europäische Marktführer im Versand von Erotikartikeln seinen Umsatz gut um zehn Prozent und das Vorsteuerergebnis um 16 Prozent gesteigert. Zur Dividendenpolitik sagte Lindemann: „Wir wollen auch in Zukunft weiter ausschütten, und zwar immer den halben Konzernjahresüberschuss.“ Für 2003 soll den Aktionären eine gegenüber dem Vorjahr stabile Dividende von zehn Euro-Cent je Anteilsschein zufließen.

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