Sechs Mrd. Euro
SPD-Linke fordert Mindesterlös für Bahn-Börsengang

Die SPD-Linke will einen Mindesterlös zur Bedingung für den Börsengang der Deutschen Bahn machen. SPD-Abgeordnete und Privatisierungsgegner Hermann Scheer forderte, Es müsse eine Erlösuntergrenze von sechs Mrd. Euro festgelegt werden.

HB BERLIN. Das sagte Scheer gegenüber der "Berliner Zeitung" am Samstag. Nach Einschätzung von Börsenexperten dürften die Aktien des letzten großen Staatskonzerns in Deutschland wegen der weltweiten Finanzkrise derzeit jedoch nur noch Einnahmen von unter fünf Mrd. Euro bringen.

Im April sollte die Teilprivatisierung noch bis zu acht Mrd. Euro in die Kassen von Bund und Bahn spülen. Politiker von SPD, Grünen und FDP fordern daher eine Verschiebung des Börsengangs. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn will jedoch am Börsenstart am 27. Oktober festhalten.

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