Sechst Ziele werden angeflogen
Der nächste Billigflieger hebt ab

Der Wettbewerb wird noch schärfer: Neuling V-Bird will am Flughafen Niederrhein gegen Ryanair & Co. ankämpfen.

ebe DÜSSELDORF. Die Boom-Branche Billigflug erhält im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Niederlande weiteren Zuwachs. Die Fluggesellschaft V-Bird will ihren Betrieb am 26. Oktober auf dem Flughafen Niederrhein bei Kleve aufnehmen. Von dort aus sollen mit drei Airbus-A320-Jets zunächst sechs Ziele angeflogen werden: Berlin-Schönefeld und München sowie Maastricht, Wien, Nizza und Helsinki. Laut Informationen der „Wirtschaftswoche“ ist V-Bird mit einem Startkapital von 20 Mill. Euro vergleichsweise üppig ausgestattet. Die Investoren sollen aus den USA und den Niederlanden stammen. Die Fluggesellschaft kündigt auf ihrer Website an, günstige Flugpreise und hohen Komfort nach dem Vorbild der erfolgreichen US-Billiglinie Jetblue verbinden zu wollen. Einfache Flüge werden im Internet zu einem Preis ab 29 Euro angeboten.

Damit verschärft sich der Wettbewerb über den Wolken in Deutschland noch weiter. Neben der irischen Ryanair, die ebenfalls vom Flughafen Niederrhein aus operiert, kämpfen vier weitere Billig-Fluggesellschaften – Air Berlin, Germanwings, Hapag-Lloyd Express und Germania Express – in großem Stil um die deutsche Schnäppchen-Kundschaft. Branchenexperten sehen den Start von V-Bird deshalb mit Skepsis.

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