Sidecar
Uber-Konkurrent gibt auf

Sidecar ging 2012 mit Unterstützung von Google Ventures und dem britischen Milliardär Richard Branson an den Start – und machte anderen Fahrdienstanbietern wie Uber und Lyft Konkurrenz. Jetzt ist jedoch Schluss.

San FranciscoDer US-Fahrdienstanbieter Sidecar, als Konkurrenz von Uber und Lyft gestartet, gibt auf. Am 31. Dezember sei Schluss, teilte die Firma am Dienstag in San Francisco mit. Der Gründer und Unternehmenschef Sunil Paul machte die mangelnde Kapitalausstattung für das Aus verantwortlich. Sidecar sei bis zuletzt „Innovationsführer“ gewesen und habe „kontinuierlich“ neue Produkte herausgebracht, die Messlatte für die Konkurrenz gewesen seien, erklärte Paul.

Sidecar war 2012 mit der Unterstützung von Google Ventures und dem britischen Milliardär Richard Branson gegründet worden. Das Unternehmen sammelte laut CB Insights 35 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) ein – doch erhielten Uber und Lyft Milliarden. Anfang dieses Jahres versuchte es das Unternehmen noch mit einer Ausweitung seiner Dienstleistungen: Die Fahrer lieferten auch Lebensmittel und Blumen sowie sogar Marihuana aus, wo dies erlaubt war.

Der Unternehmensgründer Paul erklärte am Mittwoch, Sidecar habe vor fast vier Jahren das Mitfahren mit einer App neu erfunden, die Leute auf der Suche nach einem Transportmittel und Fahrer von Privatautos zusammenbrachte. „Es war sicher, bequem und bezahlbar“ – und es habe sich schnell durchgesetzt, erklärte Paul. Er sei stolz auf das Erreichte. Zwar werde der Liefer- und Mitfahrdienst eingestellt, doch werde Sidecar als Unternehmen weiter bestehen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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