Sind Neueinstellungen unumgänglich, erfolgen sie zunächst befristet
Lufthansa stellt weiterhin niemanden ein

Obwohl die Fluggesellschaft die akuten Krisen in weiten Teilen überwunden hat, hält der Konzern weiter an seinem Einstellungsstopp fest. Die Lufthansa sei weiterhin zu großer Sparsamkeit verpflichtet, hieß es am Freitag.

HB FRANKFURT. Die Deutsche Lufthansa hält an ihrem Einstellungsstopp und dem Sparkurs im Personalbereich fest. Gelockert würden aber strenge Regelungen zum Beispiel bei Versetzungen und Dienstreisen, die nach den Krisen der vergangenen Jahre - den Terroranschlägen des 11. September, der Lungenkrankheit Sars und dem Irak-Krieg - aufgestellt wurden.

Das sagte Personalvorstand Stefan Lauer der Mitarbeiterzeitung „Lufthanseat“. Diese Übereinkünfte gelten zunächst nur für die rund 27 000 Mitarbeiter der Lufthansa AG und nicht für Konzerntöchter wie Catering, Technik oder Cargo. Insgesamt beschäftigt der Konzern 65 000 Mitarbeiter in Deutschland.

Die akuten Krisen seien zwar in weiten Teilen überwunden. „Wir leben aber weiter in einem krisenhaften Umfeld“, begründete Lauer die Beibehaltung des Einstellungsstopps. Das Unternehmen sei weiterhin „zu großer Sparsamkeit verpflichtet“. Sind Neueinstellungen unumgänglich, würden sie zunächst befristet erfolgen.

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