Sioux schreibt schwarze Zahlen
Salamander-Tochter Sioux sucht Finanzinvestor

Die nicht von Garant Schuh übernommenen Salamander-Marken „Sioux“, „Apollo“ und „Yellomiles“ sollen nach dem Willen des Managements mit Hilfe eines Finanzinvestors aus dem Konzernverbund gelöst werden.

Reuters STUTTGART. Gespräche mit einem Partner, der nicht aus der Schuhbranche komme, würden bereits geführt, teilte die Sioux GmbH in Walheim am Donnerstag mit. Eine Sprecherin sagte, Geschäftsführer Klaus Schinle könne sich auch einen Einstieg des Sioux-Managements in das eigene Unternehmen vorstellen. Die drei profitablen Marken waren in dem Paket nicht enthalten, das vor der Übernahme durch die Düsseldorfer Garant Schuh steht. Der Kornwestheimer Schuh- und Dienstleistungskonzern Salamander, der der Karlsruher EnBW gehört, steht vor der Zerschlagung.

Der Umsatz der drei Marken ist nach Unternehmensangaben im vergangenen Jahr auf 48,7 von 55,6 Mill. Euro geschrumpft. Das Unternehmen schreibe schwarze Zahlen, wenn der Gewinn auch gesunken sei. „Sioux ist kein Sanierungsfall, sondern ein gut aufgestelltes Unternehmen mit soliden Wachstumschancen“, erklärte Schinle. Sioux (mit Apollo) und Yellomiles produzieren pro Jahr 1,9 Millionen Paar Schuhe.

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